
flehen
Jemanden inständig, emotional und eindringlich um etwas bitten. Es drückt eine große Dringlichkeit oder Verzweiflung aus.
Mit Tränen in den Augen flehte sie, man möge ihr Kind freilassen.
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Jemanden inständig, emotional und eindringlich um etwas bitten. Es drückt eine große Dringlichkeit oder Verzweiflung aus.
Mit Tränen in den Augen flehte sie, man möge ihr Kind freilassen.
Wenn man um etwas Bestimmtes fleht, verwendet man die Präposition „um“ gefolgt vom Akkusativ. Diese Konstruktion ist sehr häufig.
Der Gefangene flehte um Gnade.
„Flehen“ ist ein sehr starkes und emotionales Verb. Es wird nicht für alltägliche Bitten verwendet, sondern drückt große Verzweiflung oder Dringlichkeit aus.
Er flehte sie an, ihn nicht zu verlassen.
Die Bitte kann auch durch einen Nebensatz mit „dass“ oder eine Infinitivkonstruktion mit „zu“ ausgedrückt werden. Dies beschreibt die genaue Handlung, um die gefleht wird.
Sie flehte, dass er ihr noch eine Chance geben möge.
Beten und flehen können beide eine inständige Bitte an einen Menschen ausdrücken. Flehen betont unmittelbar die starke Emotion und Verzweiflung. Beten ist in diesem Gebrauch umgangssprachlich und wirkt oft wie eine übertragene, wiederholte Bitte.

Verzweifelt fleht er seinen Freund an, ihm noch einmal Geld zu leihen.
Seit Tagen betet er seinen Freund an, ihm noch einmal Geld zu leihen.