der Fluch
Ein ausgesprochener magischer oder göttlicher Bann, der einer Person, einem Ort oder einem Gegenstand Unglück bringen soll.
Der Legende nach liegt ein Fluch auf dem alten Schloss.

Fluch
Loading your saved state.
Ein ausgesprochener magischer oder göttlicher Bann, der einer Person, einem Ort oder einem Gegenstand Unglück bringen soll.
Der Legende nach liegt ein Fluch auf dem alten Schloss.

„Der Fluch“ ist das Nomen zum Verb „fluchen“. Während „fluchen“ die Handlung des Schimpfens beschreibt, ist „der Fluch“ das Ergebnis – entweder das Schimpfwort selbst oder ein magischer Bann.
Er konnte nicht aufhören zu fluchen, nachdem er den Fluch des Pharaos gelesen hatte.
Im Kontext von Magie wird ein Fluch oft mit bestimmten Verben kombiniert. Man kann jemanden „mit einem Fluch belegen“, und man kann versuchen, „einen Fluch zu brechen“ oder „aufzuheben“.
Die Hexe belegte den Prinzen mit einem schrecklichen Fluch.
Wenn ein Fluch auf einer Person oder einem Ort lastet, wird die Präposition „auf“ mit dem Dativ verwendet. Die feste Wendung lautet: „Ein Fluch liegt auf jemandem/etwas“.
Seit Generationen liegt ein Fluch auf dieser Familie.
Wenn „Fluch“ ein Schimpfwort meint, wird er oft „ausgestoßen“ oder leise „gemurmelt“. Der Kontext ist meist eine spontane Reaktion auf Schmerz, Wut oder Frustration.
Als er den Hammer auf seinen Daumen fallen ließ, stieß er einen lauten Fluch aus.
Diese Bedeutung wird oft metaphorisch im Sport oder für wiederkehrendes Pech verwendet. Man spricht vom „Fluch des zweiten Platzes“, wenn ein Team immer kurz vor dem Sieg scheitert.
Die Mannschaft hofft, dieses Jahr endlich den Fluch des Pokalfinales zu besiegen.
„das Pech“ und „der Fluch“ können beide mit wiederholtem Unglück zu tun haben. „Pech“ ist das normale Alltagswort, wenn etwas zufällig schlecht läuft. „Fluch“ klingt viel stärker und dramatischer. Man benutzt es, wenn sich das Pech wie ein Schicksal anfühlt oder einfach nicht aufhört. In normalen Situationen sagt man eher „Pech“. „Fluch“ passt, wenn man übertrieben oder bildlich ausdrücken will, dass immer wieder etwas schiefgeht.

Für die Mannschaft fühlt sich jede Niederlage schon wie ein Fluch an.
Auf der Reise hatten wir Pech, weil unser Zug zweimal ausfiel.