
der Fond
Der hintere Sitzbereich in einem Personenkraftwagen.
Die Kinder saßen bequem im Fond und schauten einen Film.
Fond
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Der hintere Sitzbereich in einem Personenkraftwagen.
Die Kinder saßen bequem im Fond und schauten einen Film.

Eine konzentrierte Brühe aus Fleisch, Fisch oder Gemüse, die in der gehobenen Küche als Grundlage für Soßen und Suppen dient.
Für die Soße verwendete der Koch einen kräftigen Wildfond.

Der Hintergrund, besonders bei einem Gemälde, einer Bühne oder in einem Bild. Diese Bedeutung ist heute eher selten.
Auf dem alten Porträt hebt sich die Figur deutlich vom dunklen Fond ab.
Das Wort „Fond“ stammt aus dem Französischen. Daher wird der letzte Buchstabe „d“ nicht mitgesprochen und der Vokal „o“ wird nasal ausgesprochen.
Bitte nehmen Sie im Fond Platz.
Die drei Bedeutungen sind durch den Kontext klar getrennt. Im Zusammenhang mit Autos geht es um den Sitzbereich, in der Küche um die Brühe und in der Kunst um den Hintergrund.
Die Papiere liegen hinten im Fond des Wagens.
Wenn es um den Sitzbereich im Auto geht, verwendet man „im Fond“ (Dativ) für den Ort und „in den Fond“ (Akkusativ) für die Bewegung dorthin.
Die Jacke liegt noch im Fond.
In der Küche wird „Fond“ oft in Zusammensetzungen wie „Gemüsefond“, „Fischfond“ oder „Kalbsfond“ verwendet. Typische Verben sind „einen Fond ansetzen“ oder „mit Fond ablöschen“.
Der Braten wurde mit einem kräftigen Rinderfond abgelöscht.
Die Bedeutung „Hintergrund“ ist heute selten. Man findet sie fast nur noch in der Kunstgeschichte oder bei der Beschreibung von Gemälden und Bühnenbildern.
Das Porträt zeigt eine helle Figur vor einem dunklen Fond.
Hintergrund und Fond können den hinteren Bereich eines Gemäldes oder Bühnenbilds bezeichnen. Hintergrund ist die übliche neutrale Wahl. Fond ist in dieser Bedeutung selten und wirkt kunstsprachlich, daher passt es eher in eine fachliche Beschreibung.

Im Fond des Gemäldes erkennt die Kunsthistorikerin ein kleines Dorf.
Im Hintergrund des Gemäldes erkennt man ein kleines Dorf.