Das weitere Bestehen oder die Existenz von etwas über die Zeit hinweg. Der Begriff wird oft im Zusammenhang mit der Sicherung der Zukunft von Institutionen, Arten oder Traditionen verwendet.
beispiel
Der Klimawandel bedroht den Fortbestand vieler Tierarten.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich aus „fort-“ (im Sinne von „weiter“) und „Bestand“ (Existenz) zusammen. Es beschreibt also wörtlich das „Weiter-Bestehen“ von etwas.
BEISPIEL
Die Spenden sichern den Fortbestand des Projekts für ein weiteres Jahr.
Formeller Stil
„Der Fortbestand“ ist ein Wort der Schriftsprache und wird in formellen oder offiziellen Kontexten verwendet. Es klingt gehobener als einfach nur „das Weiterbestehen“.
BEISPIEL
Die Regierung hat Maßnahmen zum Fortbestand der heimischen Industrie beschlossen.
Typische Verbindungen
Dieses Nomen wird sehr oft mit Verben wie „sichern“, „gewährleisten“, „gefährden“ oder „bedrohen“ verwendet.
BEISPIEL
Der Mangel an Nachwuchs gefährdet den Fortbestand des Handwerksbetriebs.
Verwendung mit Genitiv
Sehr häufig wird mit einem Nomen im Genitiv präzisiert, wessen Existenz gemeint ist. Beispiele sind „der Fortbestand des Unternehmens“ oder „der Fortbestand einer Tradition“.
BEISPIEL
Der Fortbestand der Monarchie wird im Land kontrovers diskutiert.
Vergleichen mit
antonym
Fortbestand vs Ende
„das Ende“ und „der Fortbestand“ stehen in einem klaren Gegensatz. „Das Ende“ bedeutet, dass etwas aufhört, vorbei ist oder nicht weiter existiert. „Der Fortbestand“ bedeutet, dass etwas weiter besteht und auch in Zukunft erhalten bleibt. „Fortbestand“ klingt eher formell und passt oft zu Vereinen, Firmen, Traditionen, Arten oder Einrichtungen. Kurz gesagt: Beim „Ende“ hört etwas auf, beim „Fortbestand“ geht es weiter.
Fortbestand
Neue Spenden sichern den Fortbestand des Museums für die nächsten Jahre.
Ende
Das Ende des kleinen Kinos war für viele Menschen im Viertel traurig.