freiwillig
Aus eigenem Willen und ohne Zwang oder Bezahlung geschehend.
Sie leistet freiwillige Arbeit in einem Tierheim.

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Aus eigenem Willen und ohne Zwang oder Bezahlung geschehend.
Sie leistet freiwillige Arbeit in einem Tierheim.

Das Wort setzt sich aus „frei“ und „Wille“ zusammen. Etwas „freiwillig“ zu tun bedeutet also, es aus freiem Willen zu tun.
Die Teilnahme am Kurs ist freiwillig.
„Freiwillig“ kann nicht nur als Adjektiv vor einem Nomen stehen, sondern auch als Adverb, das ein Verb beschreibt. Es antwortet dann auf die Frage „Wie?“.
Er hat freiwillig beim Aufräumen geholfen.
Häufige Kombinationen sind „freiwillige Arbeit“, die „freiwillige Feuerwehr“ oder die Handlung „sich freiwillig melden“.
Viele junge Leute leisten einen freiwilligen Dienst im sozialen Bereich.
„gern“ und „freiwillig“ können beide ausdrücken, dass jemand etwas nicht gezwungen tut. Der Unterschied liegt im Schwerpunkt: „gern“ sagt vor allem, dass man etwas mit Freude oder Lust tut. „freiwillig“ sagt vor allem, dass man etwas aus eigenem Willen tut, ohne Zwang. Man kann etwas freiwillig tun, obwohl man es nicht gern tut. Lernende verwechseln die Wörter leicht, weil beide oft bei Handlungen mit eigener Entscheidung stehen. Wenn die Freude wichtig ist, passt „gern“ besser. Wenn es um keinen Zwang geht, ist „freiwillig“ genauer.

Im Büro hat sie freiwillig beim Aufräumen geholfen.
Zum Abendessen koche ich gern etwas Warmes.