
fürstlich
(Figurativ) Äußerst großzügig, luxuriös oder aufwendig; in einer Art und Weise, die an den Reichtum und die Pracht eines Fürsten erinnert.
Bei der Hochzeit wurden die Gäste fürstlich bewirtet.
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(Figurativ) Äußerst großzügig, luxuriös oder aufwendig; in einer Art und Weise, die an den Reichtum und die Pracht eines Fürsten erinnert.
Bei der Hochzeit wurden die Gäste fürstlich bewirtet.

(Wörtlich) Einen Fürsten oder eine Fürstin betreffend, von ihm oder ihr stammend oder zu ihm oder ihr gehörend.
Die Familie besichtigte das alte fürstliche Schloss am See.
Das Adjektiv „fürstlich“ leitet sich vom Nomen „der Fürst“ ab. Es bedeutet entweder wörtlich „zum Fürsten gehörend“ oder im übertragenen Sinne „luxuriös und großzügig wie bei einem Fürsten“.
Der König empfing seine Gäste in den fürstlichen Gemächern.
Die Bedeutung erkennen Sie am Kontext. Bezieht sich das Wort auf historische Personen oder Bauten (z.B. Schloss, Familie), ist es wörtlich gemeint. Beschreibt es eine Handlung oder eine Sache (z.B. essen, Gehalt), ist es figurativ im Sinne von „luxuriös“ gemeint.
Sie erhielt ein fürstliches Gehalt für ihre Arbeit. (figurativ)
In der figurativen Bedeutung wird „fürstlich“ oft mit Verben des Genießens oder Belohnens kombiniert: „fürstlich speisen“, „fürstlich leben“, „fürstlich entlohnt werden“ oder „jemanden fürstlich bewirten“.
Nach dem Lottogewinn konnte er endlich fürstlich leben.
Liberal kann selten eine großzügige Art bezeichnen, braucht dafür aber meist einen klaren Kontext. Fürstlich drückt dagegen eine außergewöhnlich großzügige, luxuriöse oder aufwendige Behandlung aus. Für besonders großen Aufwand passt daher meist fürstlich besser.

Der Gastgeber bewirtete seine Gäste mit einem fürstlichen Festessen.
Der Gastgeber schenkte den Wein mit liberaler Hand aus.