das Gedenken
Die bewusste und oft feierliche Erinnerung an eine verstorbene Person oder ein wichtiges historisches Ereignis.
Die Zeremonie fand im Gedenken an die Opfer der Flutkatastrophe statt.

Gedenken
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Die bewusste und oft feierliche Erinnerung an eine verstorbene Person oder ein wichtiges historisches Ereignis.
Die Zeremonie fand im Gedenken an die Opfer der Flutkatastrophe statt.

„Das Gedenken“ leitet sich vom Verb „gedenken“ ab. Dieses Verb ist sehr formell und verlangt den seltenen Genitiv (z.B. „Wir gedenken der Toten.“). Dies erklärt den feierlichen Charakter des Nomens.
Jedes Jahr gedenkt die Stadt der Zerstörung im Krieg.
Die häufigste Verwendung ist die feste Wendung „im Gedenken an“ gefolgt von einem Akkusativ. Sie drückt den Zweck einer Handlung oder eines Objekts aus.
Eine Tafel wurde im Gedenken an den Gründer der Universität enthüllt.
Dieses Wort wird ausschließlich in ernsten und formellen Kontexten verwendet, zum Beispiel bei Gedenkfeiern, an Denkmälern oder in offiziellen Reden. Es passt nicht zu alltäglichen Erinnerungen.
Der Präsident hielt eine Rede zum Gedenken an das Ende des Krieges.
Häufige Kombinationen sind „ein stilles Gedenken“ oder „eine Gedenkminute einlegen“. Diese Begriffe beschreiben konkrete Handlungen während einer Zeremonie.
Vor dem Spiel wurde eine Gedenkminute für den verstorbenen Sportler eingelegt.
„die Erinnerung“ und „das Gedenken“ haben beide mit Vergangenem zu tun. „Erinnerung“ ist sehr allgemein und kann privat sein, zum Beispiel an einen Urlaub, eine Person oder ein Erlebnis. „Gedenken“ benutzt man für eine bewusste, oft feierliche Erinnerung an verstorbene Menschen oder wichtige historische Ereignisse. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide etwas bewahren, das vergangen ist. „Erinnerung“ passt im Alltag, „Gedenken“ passt eher bei offiziellen oder ernsten Anlässen.

Zum Gedenken an die Opfer legten die Menschen Blumen auf den Platz.
Diese alte Musik weckt bei mir eine schöne Erinnerung an den Sommer.