das Gedächtnis
Die geistige Fähigkeit, Informationen, Eindrücke und Erfahrungen zu speichern und sich später daran zu erinnern.
Im Alter lässt das Gedächtnis oft nach.

Gedächtnis
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Die geistige Fähigkeit, Informationen, Eindrücke und Erfahrungen zu speichern und sich später daran zu erinnern.
Im Alter lässt das Gedächtnis oft nach.

Das Wort „Gedächtnis“ ist mit dem Verb „denken“ verwandt. Die Vorsilbe „Ge-“ und die Endung „-nis“ bilden zusammen einen abstrakten Begriff, der das Ergebnis oder den Ort des Denkens beschreibt: die Erinnerung.
Er hat viele alte Geschichten in seinem Gedächtnis bewahrt.
Um die Fähigkeit des Erinnerns zu beschreiben, wird „Gedächtnis“ oft mit dem Verb „haben“ und einem Adjektiv kombiniert. Sehr häufig sind „ein gutes Gedächtnis haben“ oder „ein schlechtes Gedächtnis haben“.
Meine Großmutter ist 90 Jahre alt, aber sie hat immer noch ein ausgezeichnetes Gedächtnis.
Wenn „Gedächtnis“ die Erinnerung an eine bestimmte Sache oder Person meint, wird es fast immer mit der Präposition „an“ und dem Akkusativ verwendet.
Das Gedächtnis an seine Kindheit machte ihn glücklich.
Die Formulierung „zum Gedächtnis an“ ist eine feste Wendung. Sie wird fast ausschließlich im Kontext von Gedenken an Verstorbene oder historische Ereignisse verwendet, oft auf Denkmälern oder bei Gedenkfeiern.
Die Familie stiftete eine Bank zum Gedächtnis an ihre verstorbene Mutter.
„die Erinnerung“ und „das Gedächtnis“ hängen beide mit dem Speichern von Vergangenem im Kopf zusammen. Eine „Erinnerung“ ist meist etwas Einzelnes: ein Bild, ein Gefühl oder eine Information aus früherer Zeit. „Gedächtnis“ meint eher die Fähigkeit, solche Dinge zu speichern und wieder abzurufen. Man kann sie verwechseln, weil man mit beiden über Vergangenes spricht. Als einfache Orientierung: Im Gedächtnis sind viele Erinnerungen.

Mein Großvater hat ein gutes Gedächtnis und kennt noch viele alte Geschichten.
Die Erinnerung an den ersten Schultag ist für Anna noch sehr lebendig.