vorhaben
Die Absicht oder den Plan haben, etwas Bestimmtes zu tun.
Was hast du am Wochenende vor?

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Die Absicht oder den Plan haben, etwas Bestimmtes zu tun.
Was hast du am Wochenende vor?

„Vorhaben“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „vor“ geht im Hauptsatz ans Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv bleibt das Verb zusammen.
Ich habe am Samstag etwas Schönes vor.
Sie können „vorhaben“ auf zwei Arten verwenden: Entweder mit einem direkten Objekt (oft „etwas“ oder „nichts“) oder mit einem Infinitivsatz mit „zu“, um eine konkrete Aktion zu beschreiben.
Wir haben für die Ferien eine große Reise vor.
Die Frage „Was hast du vor?“ (oder höflich: „Was haben Sie vor?“) ist eine sehr häufige und natürliche Art, nach den Plänen einer Person zu fragen, besonders für die nahe Zukunft wie das Wochenende oder den Abend.
Was hast du heute Abend vor? Wollen wir ins Kino gehen?
Das passende Nomen zum Verb „vorhaben“ ist „das Vorhaben“. Es bezeichnet einen Plan, ein Projekt oder eine Absicht, oft im formelleren oder größeren Kontext.
Der Bau der neuen Brücke ist ein teures Vorhaben.
„planen“ und „vorhaben“ sprechen beide über etwas, das man in der Zukunft tun möchte. „vorhaben“ betont vor allem die Absicht: Man will etwas tun. „planen“ betont stärker, dass man den Ablauf schon überlegt oder vorbereitet. Deshalb kann man sagen: „Ich habe vor, umzuziehen“, auch wenn noch nichts genau organisiert ist. „Ich plane den Umzug“ klingt konkreter und vorbereiteter. Lernende verwechseln die Wörter leicht, weil beide oft mit zukünftigen Handlungen stehen. Als Merksatz: „vorhaben“ ist die Absicht, „planen“ ist die Absicht mit mehr Vorbereitung.

Tim hat vor, nach der Arbeit noch joggen zu gehen.
Der Lehrer plant für morgen eine Gruppenarbeit.