die Gedenkstätte
Ein Ort, der zur Erinnerung an ein bedeutendes historisches Ereignis oder an dessen Opfer errichtet wurde und oft als Mahnmal dient.
Die Schulklasse besuchte die Gedenkstätte Berliner Mauer.

Gedenkstätte
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Ein Ort, der zur Erinnerung an ein bedeutendes historisches Ereignis oder an dessen Opfer errichtet wurde und oft als Mahnmal dient.
Die Schulklasse besuchte die Gedenkstätte Berliner Mauer.

Das Wort setzt sich aus „Gedenken“ (Erinnerung) und „Stätte“ (Ort) zusammen. Eine Gedenkstätte ist also wörtlich ein „Ort des Gedenkens“.
Die ehemalige Fabrik ist heute eine Gedenkstätte für die Opfer der Zwangsarbeit.
Gedenkstätten erinnern meist an ernste oder tragische historische Ereignisse wie Kriege, politische Verfolgung oder Katastrophen und dienen als Mahnmal.
Viele Gedenkstätten bieten Führungen und Bildungsprogramme an.
Häufige Verben im Zusammenhang mit „Gedenkstätte“ sind „besuchen“, „errichten“ und „einweihen“. Oft wird dort auch „ein Kranz niedergelegt“.
Der Präsident legte an der Gedenkstätte einen Kranz nieder.
„das Denkmal“ und „die Gedenkstätte“ haben beide mit Erinnerung zu tun. Ein „Denkmal“ ist oft ein einzelnes sichtbares Objekt, zum Beispiel eine Statue, ein Bauwerk oder eine Tafel. Eine „Gedenkstätte“ ist eher ein ganzer Ort, an dem an ein wichtiges historisches Ereignis oder an Opfer erinnert wird. Sie kann auch ein Denkmal enthalten. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide beim Gedenken benutzt werden. Praktisch gilt: Für ein einzelnes Erinnerungszeichen passt oft „Denkmal“, für einen Erinnerungsort mit größerem Zusammenhang passt eher „Gedenkstätte“.

Die Klasse besuchte eine Gedenkstätte, um mehr über die Geschichte des Ortes zu lernen.
Er hat am Denkmal eine Blume niedergelegt.