das Mahnmal
Ein Denkmal, das an ein tragisches Ereignis, Verbrechen oder an Opfer erinnern soll. Es dient als Warnung und zur Besinnung für zukünftige Generationen.
Das Holocaust-Mahnmal in Berlin erinnert an die ermordeten Juden Europas.

Mahnmal
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Ein Denkmal, das an ein tragisches Ereignis, Verbrechen oder an Opfer erinnern soll. Es dient als Warnung und zur Besinnung für zukünftige Generationen.
Das Holocaust-Mahnmal in Berlin erinnert an die ermordeten Juden Europas.

„Mahnmal“ setzt sich aus dem Verb „mahnen“ (warnen, erinnern) und „das Mal“ (Zeichen, Denkmal) zusammen. Es ist also ein Denkmal, das als Warnung oder ernste Erinnerung dient.
Das Mahnmal in der Stadtmitte soll an die Opfer des Krieges erinnern.
Um den Zweck des Mahnmals zu beschreiben, werden oft die Präpositionen „für“, „gegen“ oder „an“ verwendet. Diese Struktur hilft zu verstehen, wem oder was gedacht wird.
Es ist ein Mahnmal für die Opfer von politischer Gewalt.
Im Zusammenhang mit einem Mahnmal werden oft die Verben „errichten“ (bauen), „einweihen“ (offiziell eröffnen) oder „besuchen“ verwendet.
Die Stadt plant, ein neues Mahnmal zu errichten.
„das Mal“ und „das Mahnmal“ können beide ein Bauwerk oder Zeichen zur Erinnerung meinen. „das Mal“ in dieser Bedeutung ist aber selten, eher formell oder alt. „das Mahnmal“ ist viel genauer: Es erinnert besonders an ein schlimmes Ereignis, an Opfer oder an ein Verbrechen und soll auch warnen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil in „Mahnmal“ das Wort „Mal“ steckt. Im normalen Deutsch sagt man für solche Orte fast immer „Mahnmal“, wenn Erinnerung und Warnung wichtig sind.

Die Klasse besucht ein Mahnmal für die Opfer des Krieges.
Auf dem Hügel steht ein altes Mal zur Erinnerung an die früheren Bewohner.