das Denkmal
Ein Bauwerk, eine Statue oder eine Gedenktafel, die zur öffentlichen Erinnerung an eine wichtige Person oder ein historisches Ereignis errichtet wurde.
Vor dem Rathaus steht ein Denkmal zu Ehren des Stadtgründers.

Denkmal
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Ein Bauwerk, eine Statue oder eine Gedenktafel, die zur öffentlichen Erinnerung an eine wichtige Person oder ein historisches Ereignis errichtet wurde.
Vor dem Rathaus steht ein Denkmal zu Ehren des Stadtgründers.

Das Wort „Denkmal“ setzt sich zusammen aus „denken“ und „das Mal“ (Zeichen). Es ist also wörtlich ein „Zeichen zum Denken“ oder eine Erinnerungsmarke.
Jedes Denkmal soll uns an etwas Wichtiges erinnern.
Im Zusammenhang mit Denkmälern werden oft die Verben „errichten“ (to erect), „enthüllen“ (to unveil) oder „einweihen“ (to inaugurate) verwendet.
Die Stadt hat ein neues Denkmal für die Opfer des Krieges errichtet.
Wenn ein Gebäude oder eine Anlage von historischem Wert ist, steht es oft „unter Denkmalschutz“. Diese Wendung drückt aus, dass es gesetzlich geschützt ist.
Die alte Mühle steht seit 1980 unter Denkmalschutz.
Die Redewendung „sich ein Denkmal setzen“ verwendet ein Dativ-Reflexivpronomen („sich“). Die Person, die etwas Besonderes leistet, ist das Subjekt des Satzes.
Mit dieser Erfindung hat sich der Wissenschaftler ein Denkmal gesetzt.
„das Mal“ und „das Denkmal“ können beide etwas meinen, das an eine Person oder ein Ereignis erinnert. In dieser Bedeutung ist „das Mal“ aber selten, formell oder veraltet. Im normalen Deutsch sagt man fast immer „das Denkmal“, wenn man eine Statue, ein Bauwerk oder eine Gedenktafel meint. Die Wörter können verwirren, weil „Denkmal“ das Wort „Mal“ enthält. Für Lernende ist wichtig: Für öffentliche Erinnerung ist „Denkmal“ das natürliche Wort; „Mal“ hört man in dieser Bedeutung kaum allein.

Nach der Stadtführung besuchte Herr Müller noch das Denkmal am Marktplatz.
Das alte Mal auf dem Hügel erinnert an eine Schlacht aus früherer Zeit.