die Geduld
Die Fähigkeit, ruhig und ohne Ärger oder Unruhe auf etwas zu warten oder Schwierigkeiten und Verzögerungen zu ertragen.
Beim Angeln braucht man vor allem eines: viel Geduld.

Geduld
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Die Fähigkeit, ruhig und ohne Ärger oder Unruhe auf etwas zu warten oder Schwierigkeiten und Verzögerungen zu ertragen.
Beim Angeln braucht man vor allem eines: viel Geduld.

„Die Geduld“ ist mit dem Verb „dulden“ verwandt, was „ertragen“ oder „tolerieren“ bedeutet. Geduld ist also die Fähigkeit, eine Situation wie Warten oder Schwierigkeiten zu ertragen.
Er konnte keine Kritik dulden.
„Geduld“ wird sehr oft mit bestimmten Verben kombiniert. Die wichtigsten sind „Geduld haben“, „Geduld brauchen“ und „die Geduld verlieren“.
Für dieses Hobby muss man viel Geduld haben.
Um auszudrücken, dass die Geduld zu Ende ist, gibt es feste Wendungen. Sehr gebräuchlich sind „meine Geduld ist am Ende“ oder „jemandem reißt die Geduld“.
Als der Computer schon wieder abstürzte, riss mir die Geduld.
Wenn man sagen möchte, mit wem oder was man geduldig ist, benutzt man die Präposition „mit“ gefolgt vom Dativ. Die Konstruktion lautet: „Geduld mit jemandem/etwas haben“.
Lehrer brauchen viel Geduld mit ihren Schülern.
„die Ruhe“ und „die Geduld“ haben beide mit einem gelassenen Verhalten zu tun. „Ruhe“ beschreibt einen Zustand ohne innere Aufregung oder Stress. „Geduld“ ist die Fähigkeit, ruhig zu warten oder Schwierigkeiten auszuhalten, ohne sofort ärgerlich zu werden. Man kann also Ruhe in einer hektischen Situation brauchen, aber Geduld besonders dann, wenn etwas lange dauert oder nicht sofort klappt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil geduldige Menschen oft ruhig wirken. Der Unterschied ist: „Ruhe“ ist der Zustand, „Geduld“ ist die Fähigkeit beim Warten oder Durchhalten.

Das Team hat viel Geduld gezeigt, obwohl die Technik immer wieder Probleme machte.
Im Gespräch blieb er ruhig, weil er die Ruhe bewahren wollte.