die Geilheit
Starke sexuelle Erregung oder Begierde. Der Begriff kann je nach Kontext neutral beschreibend oder vulgär sein.
In der Sexualtherapie wird auch über das Empfinden von Lust und Geilheit gesprochen.

Geilheit
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Starke sexuelle Erregung oder Begierde. Der Begriff kann je nach Kontext neutral beschreibend oder vulgär sein.
In der Sexualtherapie wird auch über das Empfinden von Lust und Geilheit gesprochen.

„Geilheit“ ist das Nomen zum Adjektiv „geil“. Die Endung „-heit“ wird oft verwendet, um aus einem Adjektiv ein Nomen zu bilden, das die Eigenschaft oder den Zustand beschreibt.
Die Bedeutung von Geilheit hängt stark vom jeweiligen Kontext ab.
Ob die sexuelle oder die umgangssprachliche Bedeutung gemeint ist, erkennen Sie ausschließlich am Kontext. Geht es um sexuelle Lust, ist die erste Bedeutung gemeint. Geht es um Dinge, Musik oder Erlebnisse, ist meist die zweite, umgangssprachliche Bedeutung gemeint.
Die Fans feierten die schiere Geilheit des Konzerts.
In seiner ursprünglichen Bedeutung beschreibt das Wort sexuelle Erregung. Je nach Situation kann der Begriff neutral-beschreibend (z.B. in der Therapie) oder sehr direkt und umgangssprachlich bis vulgär wirken.
Er konnte seine plötzliche Geilheit kaum verbergen.
In der Umgangs- und Jugendsprache hat „Geilheit“ eine völlig andere Bedeutung und beschreibt, dass etwas extrem gut oder beeindruckend ist. Diese Verwendung ist sehr informell.
Die Geilheit dieses neuen Videospiels ist unglaublich!
„die Lust“ und „die Geilheit“ können beide sexuelles Verlangen meinen. „Lust“ ist dabei breiter und meist neutraler. Es kann ein starkes körperliches Verlangen beschreiben, klingt aber nicht automatisch vulgär. „Geilheit“ ist stärker, direkter und kann je nach Situation grob oder vulgär wirken. Außerdem kann „Geilheit“ umgangssprachlich auch bedeuten, dass etwas sehr beeindruckend oder großartig ist; dann hat es nichts mit sexueller Lust zu tun. Verwechseln kann man die Wörter, weil sie im sexuellen Bereich überlappen. In neutralen Gesprächen ist „Lust“ meist sicherer; „Geilheit“ passt eher in sehr direkte, umgangssprachliche oder literarische Kontexte.

In dem Roman wird die Geilheit der Figur sehr direkt beschrieben.
Zwischen den beiden war nicht nur Liebe, sondern auch Lust.