das Geleit
Eine Begleitung, die zum Schutz oder als Ehrenerweisung für eine Person oder einen Transport dient.
Der Geldtransporter erhielt ein polizeiliches Geleit bis zur Bank.

Geleit
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Eine Begleitung, die zum Schutz oder als Ehrenerweisung für eine Person oder einen Transport dient.
Der Geldtransporter erhielt ein polizeiliches Geleit bis zur Bank.

„Geleit“ ist vom Verb „leiten“ (führen, begleiten) abgeleitet. Die Vorsilbe „Ge-“ deutet hier auf eine Handlung oder eine Gruppe hin, die diese Handlung ausführt.
Der Bergführer leitete die Gruppe sicher ins Tal.
Man „bekommt“ oder „erhält“ Geleit. Eine Handlung kann auch „unter Geleit“ stattfinden, was bedeutet, dass sie begleitet wird.
Der Zeuge wurde unter Polizeischutz zum Gericht gebracht und erhielt dort ständiges Geleit.
Die Wendung „jemandem das Geleit geben“ ist eine feste Redewendung. Die Person, die begleitet wird, steht dabei immer im Dativ.
Ich gebe dir bis zur Haustür das Geleit.
Im Kontext einer Beerdigung wird die Wendung oft mit dem Adjektiv „letzte“ verstärkt: „jemandem das letzte Geleit geben“. Dies bedeutet, den Verstorbenen symbolisch auf seinem letzten Weg zu begleiten.
Familie und Freunde gaben der Verstorbenen das letzte Geleit.
„begleiten“ und „das Geleit“ haben beide mit dem Mitgehen oder Mitfahren mit einer Person zu tun. „begleiten“ ist das normale Verb für viele Alltagssituationen: Man begleitet jemanden zum Arzt, zum Bahnhof oder nach Hause. „das Geleit“ ist ein Nomen und klingt deutlich formeller oder feierlicher. Es wird oft benutzt, wenn Schutz, Ehre oder ein Abschied wichtig ist, besonders in der Wendung „jemandem das Geleit geben“. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide dieselbe Grundidee haben. Im Alltag sagt man meistens „begleiten“. „Geleit“ passt eher in festen Wendungen oder in ernsten und feierlichen Situationen.

Viele Freunde gaben dem Verstorbenen das letzte Geleit.
Ich begleite meinen Nachbarn zum Bahnhof, weil er den Weg nicht kennt.