der Gesang
Das Erzeugen von Tönen und Melodien mit der menschlichen Stimme, oft als künstlerischer Ausdruck.
Der Gesang der Opernsängerin war atemberaubend.

Gesang
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Das Erzeugen von Tönen und Melodien mit der menschlichen Stimme, oft als künstlerischer Ausdruck.
Der Gesang der Opernsängerin war atemberaubend.

Das Nomen „der Gesang“ ist direkt vom Verb „singen“ abgeleitet. Die Vorsilbe „Ge-“ wird oft verwendet, um aus Verben Nomen zu bilden, die eine Handlung oder deren Ergebnis beschreiben.
Das Kind lernt gerade das Singen im Chor.
Wenn es um menschliche Stimmen geht, wird „Gesang“ oft mit Adjektiven kombiniert, die die Art oder Qualität beschreiben. Typisch sind „klassischer Gesang“, „geistlicher Gesang“ oder „mehrstimmiger Gesang“.
In der Kirche hörten wir wunderschönen geistlichen Gesang.
In der Bedeutung „Vogellaute“ wird „Gesang“ sehr häufig in der festen Kombination „der Gesang der Vögel“ oder als Kompositum „der Vogelgesang“ verwendet.
Im Frühling ist der Vogelgesang besonders laut.
Diese literarische Bedeutung erkennen Sie am Kontext. Sie wird fast ausschließlich für klassische, lange Gedichte (Epen) verwendet und oft mit einer Ordnungszahl kombiniert.
Wir lesen heute den ersten Gesang von Dantes „Inferno“.
„die Stimme“ und „der Gesang“ haben beide mit Lauten zu tun, die ein Mensch mit dem Mund und dem Kehlkopf macht. „Stimme“ meint den Klang einer Person beim Sprechen oder Singen. „Gesang“ meint das Singen selbst oder das, was gesungen wird. Deshalb sagt man zum Beispiel, dass jemand eine schöne Stimme hat, aber der Gesang in einem Lied leise oder kräftig ist. Die Wörter können verwechselt werden, weil man beim Singen natürlich die Stimme benutzt. Aber die Stimme ist eher das Mittel, der Gesang ist die gesungene Handlung oder Musik.

Der Gesang des Chors war in der Kirche besonders klar.
Nach der Erkältung klingt Lisas Stimme noch etwas heiser.