Das angenehme und unterhaltsame Zusammensein mit anderen Menschen. Es beschreibt eine freundliche und offene Atmosphäre in einer Gruppe.
beispiel
Nach dem offiziellen Teil der Feier saßen wir noch lange zusammen und genossen die Geselligkeit.
Tipps
Wortaufbau
Das Wort ist vom Adjektiv „gesellig“ abgeleitet. Die Endung „-keit“ ist eine typische Methode im Deutschen, um aus Adjektiven abstrakte Nomen zu bilden, die eine Eigenschaft oder einen Zustand beschreiben.
BEISPIEL
Er ist ein sehr geselliger Mensch und immer für einen Spaß zu haben.
Wortfamilie
Die Wurzel des Wortes ist „der Geselle“, was früher einen Handwerksgehilfen oder Begleiter bezeichnete. Die Idee des Zusammenseins mit anderen Menschen ist also direkt im Wortstamm enthalten.
BEISPIEL
Früher zogen die Gesellen von Stadt zu Stadt, um zu lernen.
Typische Verbindungen
„Geselligkeit“ wird oft mit Verben des Genießens oder Schätzens kombiniert. Eine sehr häufige Wendung ist auch „in geselliger Runde sitzen“, um ein informelles Treffen zu beschreiben.
BEISPIEL
Am Wochenende schätze ich die Geselligkeit mit meinen Freunden.
Vergleichen mit
near_synonym · confusable
Geselligkeit vs Gesellschaft
„die Gesellschaft“ und „die Geselligkeit“ haben beide mit dem Zusammensein von Menschen zu tun. „Gesellschaft“ meint eher die Personen oder die Situation, in der man nicht allein ist. Man kann also in guter Gesellschaft sein oder Gesellschaft bekommen. „Geselligkeit“ meint dagegen die angenehme, offene Art dieses Zusammenseins. Es geht mehr um die Stimmung und darum, dass Menschen gern miteinander reden oder etwas gemeinsam machen. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide sozial klingen. Merksatz: „Gesellschaft“ sind eher die Menschen, „Geselligkeit“ ist eher die freundliche Atmosphäre.
Geselligkeit
Beim Straßenfest schätzt Frau Becker besonders die Geselligkeit mit den Kindern und Nachbarn.
Gesellschaft
Nach dem Umzug freut sich Tom über die Gesellschaft seiner neuen Nachbarn.