
getreu
Loyal und zuverlässig an jemandem oder etwas festhaltend; treu. Das Adjektiv wird oft mit einem Dativobjekt verwendet.
Sie ist ihren Idealen immer getreu geblieben.
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Loyal und zuverlässig an jemandem oder etwas festhaltend; treu. Das Adjektiv wird oft mit einem Dativobjekt verwendet.
Sie ist ihren Idealen immer getreu geblieben.

Exakt einer Vorlage, einem Original oder einer Beschreibung entsprechend; wirklichkeitsnah.
Der Film ist eine getreue Darstellung des historischen Ereignisses.

Einer bestimmten Maxime, einem Leitsatz oder einer Regel folgend.
Getreu dem Motto „Der Kunde ist König“ bemühte sich der Verkäufer sehr.
„Getreu“ ist eine formellere und oft stärkere Variante von „treu“. Beide Wörter gehören zur Wortfamilie um „die Treue“ (Loyalität).
Er war ein treuer Freund in schweren Zeiten.
Wenn „getreu“ Loyalität ausdrückt, steht das Nomen, dem man treu ist, im Dativ. Eine typische Konstruktion ist „jemandem/etwas getreu bleiben“.
Der alte Diener blieb seinem Herrn bis zum Ende getreu.
In der Bedeutung „exakt entsprechend“ wird „getreu“ oft mit Nomen kombiniert, die eine Abbildung oder Nachbildung beschreiben. Typisch sind „eine getreue Kopie“ oder „eine getreue Darstellung“.
Das Museum stellt eine getreue Nachbildung des alten Stadttores aus.
Die Wendung „getreu dem Motto“ leitet einen Satz ein und erklärt die Motivation für eine Handlung. Das Nomen „Motto“ steht dabei immer im Dativ.
Getreu dem Motto „Weniger ist mehr“ hat sie ihre Wohnung sehr minimalistisch eingerichtet.
Treu und getreu können beide eine dauerhafte, zuverlässige Bindung ausdrücken. Getreu steht besonders oft mit einem Dativ und hebt das verlässliche Festhalten an einer bestimmten Person oder Sache hervor. Treu ist für dieselbe Art von Verbundenheit allgemein passend.

Auch nach dem Abstieg blieb sie ihrem Verein getreu.
Auch nach dem Abstieg blieb sie ihrem Verein treu.