
gutmachen
Einen Schaden, einen Fehler oder ein Unrecht ausgleichen und dadurch wieder in Ordnung bringen.
Er wollte seinen Fehler gutmachen.
gutmachen – machte gut – hat gutgemacht
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Einen Schaden, einen Fehler oder ein Unrecht ausgleichen und dadurch wieder in Ordnung bringen.
Er wollte seinen Fehler gutmachen.

Einen verlorenen Vorsprung, Rückstand oder Nachteil ausgleichen, indem man schneller oder erfolgreicher ist.
Die Mannschaft konnte in der zweiten Halbzeit drei Tore gutmachen.

Im Vergleich zu anderen eine bessere Position erreichen oder einen Abstand verkleinern.
Mit seiner neuen Strategie konnte das Unternehmen gegenüber der Konkurrenz Boden gutmachen.
| ich | mache gut |
|---|---|
| du | machst gut |
| er/sie/es | macht gut |
| wir | machen gut |
| ihr | macht gut |
| sie | machen gut |
| ich | machte gut |
|---|---|
| du | machtest gut |
| er/sie/es | machte gut |
| wir | machten gut |
| ihr | machtet gut |
| sie | machten gut |
| ich | habe gutgemacht |
|---|---|
| du | hast gutgemacht |
| er/sie/es | hat gutgemacht |
| wir | haben gutgemacht |
| ihr | habt gutgemacht |
| sie | haben gutgemacht |
| du | mach gut! mache gut! |
|---|---|
| ihr | macht gut! |
| Sie | machen Sie gut! |
| ich | hatte gutgemacht |
|---|---|
| du | hattest gutgemacht |
| er/sie/es | hatte gutgemacht |
| wir | hatten gutgemacht |
| ihr | hattet gutgemacht |
| sie | hatten gutgemacht |
| ich | werde gutmachen |
|---|---|
| du | wirst gutmachen |
| er/sie/es | wird gutmachen |
| wir | werden gutmachen |
| ihr | werdet gutmachen |
| sie | werden gutmachen |
| ich | mache gut |
|---|---|
| du | machest gut |
| er/sie/es | mache gut |
| wir | machen gut |
| ihr | machet gut |
| sie | machen gut |
Für die indirekte Rede.
| ich | machte gut |
|---|---|
| du | machtest gut |
| er/sie/es | machte gut |
| wir | machten gut |
| ihr | machtet gut |
| sie | machten gut |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | gutmachen |
|---|---|
| mit zu | gutzumachen |
| Partizip I | gutmachend |
| Partizip II | gutgemacht |
„Gutmachen“ ist ein trennbares Verb aus „gut“ und „machen“. Im Hauptsatz steht „gut“ am Satzende, im Nebensatz bleibt das Verb zusammen; mit „zu“ steht die Form „gutzumachen“.
Sie machte ihren Fehler sofort gut.
Er versprach, den Schaden gutzumachen.
Ich hoffe, dass er den verlorenen Boden noch gutmacht.
In dieser Bedeutung steht „gutmachen“ häufig mit einem Fehler, Schaden oder Unrecht als Akkusativobjekt. Sehr gebräuchlich ist auch das verwandte Verb „wiedergutmachen“, wenn eine frühere Handlung ausgeglichen werden soll.
Das Unrecht, das ihm angetan wurde, lässt sich kaum gutmachen.
Beim Ausgleich eines Rückstands wird „gutmachen“ oft mit „Zeit“, „Punkte“, „Tore“ oder „Meter“ verbunden. Das Objekt bezeichnet dabei den Abstand, der kleiner wird.
Auf den letzten Kilometern konnte der Läufer viel Zeit gutmachen.
Die Verbindung „Boden gutmachen“ wird besonders häufig in Berichten über Sport, Wirtschaft oder Konkurrenz verwendet. „Boden“ bezeichnet dabei keinen physischen Untergrund, sondern einen Abstand oder einen Vorteil im Vergleich zu anderen.
Nach einem schwachen Start machte die Kandidatin in den Umfragen deutlich Boden gut.