die Häme
Eine boshafte Freude über das Unglück, den Schaden oder das Missgeschick einer anderen Person. Sie ist oft von Spott und Verachtung begleitet.
Er konnte die Häme in der Stimme seines Konkurrenten nicht überhören.

Häme
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Eine boshafte Freude über das Unglück, den Schaden oder das Missgeschick einer anderen Person. Sie ist oft von Spott und Verachtung begleitet.
Er konnte die Häme in der Stimme seines Konkurrenten nicht überhören.

„Die Häme“ ist das Nomen zum Adjektiv „hämisch“. Wenn jemand hämisch ist, dann empfindet oder zeigt diese Person Häme.
Sein Kommentar war voller Häme.
„Häme“ ist ein abstraktes Nomen und wird fast ausschließlich im Singular verwendet. Es beschreibt das Gefühl an sich und ist nicht zählbar.
Nach seiner Niederlage musste er viel Häme ertragen.
Häme wird oft mit bestimmten Verben und Präpositionen kombiniert: „Häme empfinden“, „voller Häme sein“, „etwas mit Häme sagen“. Eine sehr häufige feste Wendung ist „Häme und Spott“.
Sie konnte ihre Häme kaum verbergen, als ihr Kollege einen Fehler machte.
„Mitleid“ und „Häme“ beschreiben beide eine Reaktion auf das Unglück einer anderen Person. Der Unterschied ist aber gegensätzlich: Bei „Mitleid“ fühlt man mit der Person und findet ihr Leid traurig. Bei „Häme“ freut man sich böse über ihr Missgeschick oder macht sich darüber lustig. „Mitleid“ passt, wenn man helfen oder trösten möchte. „Häme“ passt, wenn jemand kalt, spöttisch oder gemein reagiert.

Als der Spieler den Elfmeter verpasste, hörte man Häme von einigen Zuschauern.
Nach dem Unfall hatte die ganze Nachbarschaft Mitleid mit der Familie.