Eine Frau, die beruflich einen fremden oder den eigenen Haushalt führt. Ihre Aufgaben umfassen typischerweise Kochen, Putzen, Waschen, Einkaufen und die allgemeine Organisation des Haushaltslebens.
beispiel
In dem großen Anwesen kümmerte sich eine Haushälterin um alle anfallenden Arbeiten.
Tipps
Wortaufbau
Das Wort ist klar aufgebaut: Es kommt von „der Haushalt". Die Endung „-er" bildet eine männliche Person („der Haushälter") und die Endung „-in" die weibliche Form. Es beschreibt also eine Frau, die den Haushalt führt.
BEISPIEL
Sie leitet den Haushalt der Familie seit über zwanzig Jahren.
Typische Verbindungen
Häufige Verben im Zusammenhang mit diesem Beruf sind „eine Haushälterin einstellen" oder „als Haushälterin arbeiten".
BEISPIEL
Die wohlhabende Familie hat eine neue Haushälterin eingestellt.
Kultureller Kontext
Eine „Haushälterin" ist typischerweise in einem größeren Privathaushalt angestellt und für die gesamte Organisation verantwortlich. Die Rolle ist heute seltener geworden und wird oft mit einem gewissen Wohlstand oder historischen Kontexten assoziiert.
BEISPIEL
In alten Filmen sieht man oft eine Haushälterin in Uniform.
Vergleichen mit
near_synonym · confusable
Haushälterin vs Hausfrau
„die Hausfrau“ und „die Haushälterin“ haben beide mit der Führung eines Haushalts zu tun. „Hausfrau“ meint eine Frau, die vor allem den eigenen Haushalt führt und dafür nicht bezahlt wird. „Haushälterin“ meint eine Frau, die diese Aufgaben beruflich macht, oft in einem fremden Haushalt. Dazu gehören zum Beispiel Kochen, Putzen, Waschen und Organisieren. Die Wörter können verwechselt werden, weil die Tätigkeiten ähnlich sind. Wichtig ist die Frage: Geht es um die eigene private Rolle oder um eine berufliche Aufgabe?
Haushälterin
Die Familie sucht eine Haushälterin, die auch kocht und einkauft.
Hausfrau
Sie ist Hausfrau und erledigt den größten Teil der Arbeit zu Hause.