herein
Drückt eine Bewegung von außen nach innen aus. Wird oft alleinstehend als Aufforderung zum Eintreten verwendet.
Als es klopfte, rief er laut: „Herein!“

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Drückt eine Bewegung von außen nach innen aus. Wird oft alleinstehend als Aufforderung zum Eintreten verwendet.
Als es klopfte, rief er laut: „Herein!“

Das Wort besteht aus „her“ und „ein“. Die Silbe „her“ signalisiert eine Bewegung in Richtung des Sprechers. „Herein“ bedeutet also „in den Raum, in dem ich bin“.
Komm bitte herein und schließ die Tür.
„Herein“ funktioniert oft als trennbare Vorsilbe für Verben, die eine Bewegung beschreiben. Beispiele sind hereinkommen, hereinbitten, hereinlassen oder hereinschauen.
Der Schneesturm war so stark, dass Schnee zur Tür hereinkam.
In der gesprochenen Sprache wird „herein“ fast immer zu „rein“ verkürzt. „Komm rein!“ ist viel häufiger und natürlicher als „Komm herein!“.
Es regnet! Kommt schnell rein!
„raus“ und „herein“ beschreiben beide eine Bewegung an einer Grenze, zum Beispiel an einer Tür, aber in entgegengesetzte Richtungen. „raus“ bedeutet von drinnen nach draußen und ist umgangssprachlich. „herein“ bedeutet von draußen nach drinnen, oft in Richtung der Person, die schon drinnen ist. Man hört „Herein!“ auch als Aufforderung, wenn jemand anklopft. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Betreten oder Verlassen eines Raumes zu tun haben. Wichtig ist: „raus“ verlässt den Raum, „herein“ kommt in den Raum.

Nach dem Klopfen sagt der Verkäufer freundlich: „Herein!“
Vor dem Termin geht Tom noch kurz raus, um zu telefonieren.