
herrlich
Sehr schön, wunderbar oder großartig; ein intensives Gefühl des Wohlgefallens auslösend.
Von der Bergspitze hatten wir eine herrliche Aussicht auf das Tal.
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Sehr schön, wunderbar oder großartig; ein intensives Gefühl des Wohlgefallens auslösend.
Von der Bergspitze hatten wir eine herrliche Aussicht auf das Tal.

Wird als Adverb zur Verstärkung verwendet, oft auch ironisch, um auszudrücken, dass etwas besonders typisch oder absurd ist.
Wir haben uns herrlich über den schlechten Film amüsiert.
„Herrlich“ leitet sich von „der Herr“ ab. Ursprünglich beschrieb es etwas, das einem Herrn würdig ist – also prachtvoll, edel und großartig.
Wir verbrachten einen herrlichen Nachmittag am See.
„Herrlich“ wird oft verwendet, um positive Sinneswahrnehmungen zu beschreiben. Typische Kombinationen sind „herrliches Wetter“, „eine herrliche Aussicht“ oder „ein herrlicher Duft“.
Nach der langen Wanderung war das kalte Getränk eine herrliche Erfrischung.
Als Adverb kann „herrlich“ auch ironisch verwendet werden, um eine negative Eigenschaft oder eine absurde Situation zu betonen. Es bedeutet dann so viel wie „ganz besonders“ oder „typisch“.
Er hat den Termin herrlich ignoriert und ist einfach nicht gekommen.
Schön und herrlich können eine negative Bewertung ironisch verstärken. Schön unterstreicht dabei meist den Vorwurf, während herrlich eher zeigt, dass man das absurde Ergebnis zugleich belustigend findet. Die genaue Wirkung hängt auch vom Tonfall und vom Kontext ab.

Das hast du ja herrlich vermasselt.
Das hast du ja schön vermasselt.