
hie und da
Manchmal oder gelegentlich; in unregelmäßigen zeitlichen Abständen.
Wir treffen uns noch hie und da zum Kaffee.
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Manchmal oder gelegentlich; in unregelmäßigen zeitlichen Abständen.
Wir treffen uns noch hie und da zum Kaffee.

An einzelnen, verstreuten Stellen oder Orten.
Auf den Wiesen lag hie und da noch Schnee.

Veraltet oder dichterisch für „hier“: an diesem Ort oder auf dieser Seite.
Hie standen die Ritter, dort warteten ihre Gegner.
Für gelegentliche Ereignisse steht „hie und da“ meist als feste adverbiale Wendung. Es kann zum Beispiel mit Verben des Treffens, Sehens oder Auftretens verbunden werden.
Hie und da besucht er noch seine ehemaligen Kollegen.
Bezieht sich „hie und da“ auf verstreute Orte oder Stellen, steht es oft in Beschreibungen von Landschaften, Räumen oder Oberflächen. Nomen wie „Wiesen“, „Häuser“ oder „Bäume“ geben dabei einen räumlichen Kontext.
Zwischen den Felsen wuchsen hie und da kleine Blumen.
Als selbstständiges Wort ist „hie“ heute vor allem veraltet oder dichterisch. Es kommt besonders in literarischen, historischen oder bewusst feierlichen Texten vor und kann dort mit „dort“ eine Gegenüberstellung von Orten bilden.
Hie erhob sich die Burg, dort begann der dunkle Wald.