
ölig
Öl enthaltend oder von Öl durchsetzt.
Das ölige Abwasser darf nicht in den Fluss gelangen.
ölig – öliger – am öligsten
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Öl enthaltend oder von Öl durchsetzt.
Das ölige Abwasser darf nicht in den Fluss gelangen.

Mit Öl bedeckt oder durch Öl verschmutzt.
Nach der Reparatur des Motors waren seine Hände ölig.

In seiner Beschaffenheit an Öl erinnernd, besonders durch eine zähflüssige Konsistenz oder einen fettigen Glanz.
Die Flüssigkeit war dick und ölig und floss nur langsam aus der Flasche.

Abwertend für eine übertrieben freundliche, einschmeichelnde Art, die unehrlich wirkt.
Mit öliger Stimme versicherte er seinem Vorgesetzten, wie sehr er ihn bewundere.
| Grundform | ölig |
|---|---|
| Komparativ | öliger |
| Superlativ | am öligsten |
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -e | -e | -e | -en |
| Akk. | -en | -e | -e | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an ölig.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -en |
| Akk. | -en | -e | -es | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an ölig.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -e |
| Akk. | -en | -e | -es | -e |
| Dat. | -em | -er | -em | -en |
| Gen. | -en | -er | -en | -er |
Endung anhängen an ölig.
„Ölig“ besteht aus dem Substantiv „Öl“ und der Endung „-ig“. Die Endung bildet ein Adjektiv und zeigt hier eine Eigenschaft oder einen Zusammenhang mit Öl an.
Der Boden war nach dem Unfall ölig und rutschig.
In technischen und umweltbezogenen Texten steht „ölig“ häufig bei Stoffen oder Rückständen, die Öl enthalten. Typische Verbindungen sind „öliges Abwasser“, „ölige Rückstände“ und „öliger Schlamm“.
Die Anlage filtert öliges Abwasser, bevor es weitergeleitet wird.
Bei Körperteilen, Werkzeugen oder Kleidungsstücken beschreibt „ölig“ oft eine äußere Schicht, die durch Kontakt mit Öl entstanden ist. Das Adjektiv bezieht sich dann auf die Oberfläche des Gegenstands.
Nach dem Wechseln des Filters fühlten sich seine Finger ölig an.
Bei Flüssigkeiten, Cremes oder Substanzen beschreibt „ölig“ die Konsistenz oder den Glanz der Sache selbst. Häufige Verbindungen sind „ölig glänzen“, „sich ölig anfühlen“ und „ölig auf der Haut liegen“.
Die Creme fühlt sich zunächst ölig an, zieht aber schnell ein.
Die übertragene Bedeutung erscheint vor allem bei Wörtern wie „Stimme“, „Lächeln“ oder „Kompliment“. „Ölig“ signalisiert dabei, dass die Freundlichkeit als übertrieben und unehrlich wahrgenommen wird.
Sein öliges Lächeln überzeugte die Kundin überhaupt nicht.