hilflos
In einer schwierigen oder gefährlichen Situation sein, in der man sich selbst nicht helfen kann und auf die Unterstützung anderer angewiesen ist.
Das kleine Kätzchen saß hilflos auf dem hohen Baum und traute sich nicht herunter.

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In einer schwierigen oder gefährlichen Situation sein, in der man sich selbst nicht helfen kann und auf die Unterstützung anderer angewiesen ist.
Das kleine Kätzchen saß hilflos auf dem hohen Baum und traute sich nicht herunter.

Das Adjektiv „hilflos“ ist aus dem Nomen „Hilfe“ und der Endung „-los“ zusammengesetzt. Die Endung „-los“ bedeutet „ohne“, also bedeutet „hilflos“ wörtlich „ohne Hilfe“.
Ohne sein Handy fühlte er sich in der fremden Stadt völlig hilflos.
„Hilflos“ wird sehr häufig mit dem Verb „sich fühlen“ kombiniert, um den emotionalen Zustand der Ohnmacht zu beschreiben. Eine andere typische Kombination ist „hilflos sein“.
Als der Strom ausfiel, fühlten sich alle im Dunkeln hilflos.
„Hilflos“ kann auch als Adverb verwendet werden, um eine Handlung zu beschreiben. Es drückt dann aus, dass jemand etwas tut (oder nicht tut), weil er keine andere Möglichkeit hat. Typisch sind „hilflos zusehen“ oder „hilflos mit den Schultern zucken“.
Er konnte nur hilflos zusehen, wie der Bus ohne ihn abfuhr.
„selbstständig“ und „hilflos“ stehen oft in einem klaren Gegensatz. Wer selbstständig ist, kann etwas ohne Hilfe tun und kommt allein zurecht. Wer hilflos ist, kann sich in einer Situation nicht selbst helfen oder weiß nicht weiter. „selbstständig“ beschreibt also Fähigkeit und Unabhängigkeit, „hilflos“ beschreibt Abhängigkeit oder Ratlosigkeit. Besonders bei Personen ist der Unterschied wichtig: Ein Kind kann in vielen Dingen schon selbstständig sein, aber in einer gefährlichen Situation trotzdem hilflos wirken.

Nach dem Unfall stand ich hilflos am Straßenrand und wusste nicht, wen ich anrufen sollte.
Greta arbeitet sehr selbstständig und fragt nur bei großen Problemen nach.