
hilflos
In einer schwierigen oder gefährlichen Situation sein, in der man sich selbst nicht helfen kann und auf die Unterstützung anderer angewiesen ist.
Das kleine Kätzchen saß hilflos auf dem hohen Baum und traute sich nicht herunter.
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In einer schwierigen oder gefährlichen Situation sein, in der man sich selbst nicht helfen kann und auf die Unterstützung anderer angewiesen ist.
Das kleine Kätzchen saß hilflos auf dem hohen Baum und traute sich nicht herunter.

Ein Gefühl der Ohnmacht oder Ratlosigkeit ausdrückend. Beschreibt oft eine Geste, einen Blick oder eine Handlung.
Angesichts der komplexen Frage zuckte er nur hilflos mit den Schultern.
Das Adjektiv „hilflos“ ist aus dem Nomen „Hilfe“ und der Endung „-los“ zusammengesetzt. Die Endung „-los“ bedeutet „ohne“, also bedeutet „hilflos“ wörtlich „ohne Hilfe“.
Ohne sein Handy fühlte er sich in der fremden Stadt völlig hilflos.
„Hilflos“ wird sehr häufig mit dem Verb „sich fühlen“ kombiniert, um den emotionalen Zustand der Ohnmacht zu beschreiben. Eine andere typische Kombination ist „hilflos sein“.
Als der Strom ausfiel, fühlten sich alle im Dunkeln hilflos.
„Hilflos“ kann auch als Adverb verwendet werden, um eine Handlung zu beschreiben. Es drückt dann aus, dass jemand etwas tut (oder nicht tut), weil er keine andere Möglichkeit hat. Typisch sind „hilflos zusehen“ oder „hilflos mit den Schultern zucken“.
Er konnte nur hilflos zusehen, wie der Bus ohne ihn abfuhr.
Beide Wörter passen zu einer Person in einer schwierigen Lage. „Hilflos“ betont, dass sie selbst keine Möglichkeit oder Fähigkeit zum Handeln sieht und Unterstützung braucht. „Verzweifelt“ hebt stärker die fehlende Hoffnung und die innere Not hervor; eine Person kann zugleich hilflos und verzweifelt sein.

Nach dem Verlust ihrer Wohnung stand die Familie hilflos vor den verschlossenen Türen.
Nach dem Verlust ihrer Wohnung war die Familie verzweifelt und wusste nicht mehr weiter.