hindern an
Jemanden oder etwas davon abhalten, eine bestimmte Handlung auszuführen; ein Hindernis darstellen.
Der laute Lärm hinderte mich daran, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren.

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Jemanden oder etwas davon abhalten, eine bestimmte Handlung auszuführen; ein Hindernis darstellen.
Der laute Lärm hinderte mich daran, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren.

Das Verb „hindern“ erfordert eine feste Struktur: Man hindert immer „jemanden“ (Akkusativ) „an etwas“ (Dativ). Die Präposition „an“ ist hier fest mit dem Verb verbunden.
Ein plötzlicher Anruf hinderte ihn an der Weiterfahrt.
Sehr häufig wird „hindern“ mit einem Nebensatz oder einer Infinitivkonstruktion verwendet. Die Struktur lautet dann: „jemanden daran hindern, etwas zu tun“.
Die Angst hinderte sie daran, die Wahrheit zu sagen.
„Hindern“ gehört zur Wortfamilie von „das Hindernis“. Ein Hindernis ist etwas, das im Weg steht und einen an etwas hindert. Diese Verbindung hilft, die Bedeutung zu verstehen.
Der umgefallene Baum war ein großes Hindernis auf der Straße.
„verhindern“ und „hindern“ liegen nah beieinander, wenn jemand etwas nicht tun kann. „verhindern“ betont stärker das Ergebnis: Eine Handlung oder ein Ereignis findet nicht statt. „hindern“ beschreibt eher das Hindernis selbst: Jemand oder etwas macht eine Handlung schwer oder unmöglich. Typisch ist „jemanden an etwas hindern“. Die Wörter können leicht verwechselt werden, weil „verhindern“ auch bedeutet, jemanden an etwas zu hindern. Praktisch hilft die Form: Man verhindert einen Plan oder einen Unfall, aber man hindert jemanden an einer Handlung.

Der Lärm hindert mich daran, mich auf die Prüfung zu konzentrieren.
Die Polizei verhindert einen Streit vor dem Bahnhof.