hinauf
Drückt eine Bewegung nach oben aus, von einer tieferen zu einer höheren Position, oft aus der Perspektive des Sprechers weg.
Wir sind langsam den steilen Bergpfad hinauf gewandert.

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Drückt eine Bewegung nach oben aus, von einer tieferen zu einer höheren Position, oft aus der Perspektive des Sprechers weg.
Wir sind langsam den steilen Bergpfad hinauf gewandert.

Das Wort setzt sich aus „hin“ und „auf“ zusammen. „Hin“ beschreibt eine Bewegung vom Sprecher weg, während „auf“ die Richtung nach oben angibt.
Schau mal, wie die Katze den Baum hinauf klettert!
„Hinauf“ wird sehr oft als trennbare Vorsilbe mit Verben der Bewegung kombiniert, z. B. „hinaufgehen“, „hinauffahren“ oder „hinaufsteigen“. Im Hauptsatz steht „hinauf“ am Ende.
Wir fahren mit dem Aufzug in den zehnten Stock hinauf.
Um den Weg oder das Ziel der Aufwärtsbewegung zu nennen, wird oft ein Nomen im Akkusativ vor „hinauf“ gestellt. Typische Beispiele sind „die Treppe hinauf“ oder „den Berg hinauf“.
Er lief die Treppe schnell hinauf, weil er spät dran war.
„hoch“ und „hinauf“ haben beide mit oben oder einer höheren Stelle zu tun. „hoch“ beschreibt aber einen Zustand oder eine Eigenschaft: etwas ist groß nach oben oder befindet sich weit oben. „hinauf“ beschreibt eine Bewegung nach oben, meistens von einer tieferen Stelle weg zu einer höheren Stelle. Lernende verwechseln die Wörter leicht, weil beide mit der Richtung nach oben verbunden sind. Als einfache Orientierung gilt: „hoch“ beschreibt, wie etwas ist; „hinauf“ beschreibt, wohin sich jemand oder etwas bewegt.

Nach der Pause steigt die Mitarbeiterin die Treppe hinauf.
Der Turm neben dem Bahnhof ist sehr hoch.