rauf
Umgangssprachliche Kurzform von „herauf“ oder „hinauf“, die eine Bewegung nach oben ausdrückt.
Wir müssen den ganzen Berg zu Fuß rauf.

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Umgangssprachliche Kurzform von „herauf“ oder „hinauf“, die eine Bewegung nach oben ausdrückt.
Wir müssen den ganzen Berg zu Fuß rauf.

„Rauf“ ist die umgangssprachliche und sehr gebräuchliche Kurzform von „herauf“ oder „hinauf“. In formellen oder geschriebenen Texten werden meist die vollständigen Wörter verwendet.
Kommst du kurz rauf? Ich brauche deine Hilfe.
„Rauf“ wird oft als trennbare Vorsilbe mit Verben der Bewegung kombiniert (z.B. raufgehen, raufklettern, rauffahren). Im Hauptsatz steht „rauf“ am Ende.
Wir gehen den Berg jetzt rauf.
Die Wendung „rauf und runter“ bedeutet „wiederholt“ oder „sehr gründlich“. Man kann zum Beispiel eine Melodie „rauf und runter singen“ oder ein Gedicht „rauf und runter beten“.
Ich kenne den Text mittlerweile rauf und runter.
„hoch“ und „rauf“ beziehen sich beide auf oben. „hoch“ ist ein Adjektiv und beschreibt eine Höhe oder eine hohe Lage. „rauf“ ist ein Adverb und beschreibt eine Bewegung nach oben. Es ist außerdem umgangssprachlich und klingt in Gesprächen natürlicher als in formellen Texten. Man kann sie verwechseln, weil man in der Alltagssprache oft „hoch“ auch bei Bewegungen hört, zum Beispiel „die Treppe hoch“. Genau und standardsprachlich ist bei der Richtung aber „hinauf“ oder umgangssprachlich „rauf“.

Komm bitte kurz rauf, ich brauche deine Hilfe im dritten Stock.
Für das Konzert haben wir eine hohe Bühne aufgebaut.