
hinstellen
Etwas an einen bestimmten Ort in eine stehende oder aufrechte Position bringen.
Stell die Flasche bitte auf den Tisch hin.
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Etwas an einen bestimmten Ort in eine stehende oder aufrechte Position bringen.
Stell die Flasche bitte auf den Tisch hin.

Sich selbst an einem bestimmten Ort stehend positionieren.
Er stellte sich direkt vor die Bühne, um besser sehen zu können.

Jemanden oder etwas in einer bestimmten, oft verfälschenden oder vereinfachenden Weise darstellen.
In der Presse wird er oft als der alleinige Schuldige hingestellt.
„Hinstellen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „hin-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv bleibt das Verb zusammen.
Er stellt die Bücher ins Regal hin.
Die Vorsilbe „hin-“ drückt eine Bewegung zu einem bestimmten Ort hin aus. Sie betont die Richtung und das Ziel der Handlung des Stellens.
Kannst du die Stühle bitte dort an die Wand hinstellen?
Die drei Bedeutungen lassen sich grammatikalisch gut unterscheiden. Die reflexive Form „sich hinstellen“ bedeutet, dass eine Person sich positioniert. Die Konstruktion mit „als“ bedeutet „darstellen als“. Ohne diese beiden Elemente geht es meist darum, einen Gegenstand zu platzieren.
Stell den Koffer einfach hier hin.
In der übertragenen Bedeutung folgt immer die Präposition „als“. Die Struktur ist: „jemanden/etwas hinstellen als ...“. Was nach „als“ folgt, beschreibt die Art der Darstellung.
Er versucht, das Problem als unwichtig hinzustellen.
Beide Verben können beschreiben, wie eine Person oder Sache gezeigt wird. „Darstellen“ klingt dabei meist neutral und beschreibt die Präsentation, während „hinstellen als“ oft eine vereinfachende oder verfälschende Sicht ausdrückt. Bei einer sachlichen Beschreibung passt „darstellen“, bei einer kritisierten Einordnung eher „hinstellen als“.

Der Kommentar stellt die Entscheidung der Stadt als völlig sinnlos hin.
Der Bericht stellt die Entscheidung der Stadt sachlich dar.