der Hintergedanke
Ein verborgener, nicht offen genannter Grund oder eine heimliche Absicht hinter einer Handlung oder Aussage.
Er hat mir geholfen, aber ich glaube, er hatte dabei einen Hintergedanken.

Hintergedanke
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Ein verborgener, nicht offen genannter Grund oder eine heimliche Absicht hinter einer Handlung oder Aussage.
Er hat mir geholfen, aber ich glaube, er hatte dabei einen Hintergedanken.

Das Wort ist sehr logisch aufgebaut: Es besteht aus „hinter“ und „Gedanke“. Ein Hintergedanke ist also wörtlich ein Gedanke, der sich hinter dem verbirgt, was offen gesagt oder getan wird.
Seine freundlichen Worte klangen ehrlich, aber sie hatte das Gefühl, er verfolgte einen Hintergedanken.
„Hintergedanke“ wird sehr oft mit dem Verb „haben“ verwendet. Typische Formulierungen sind „einen Hintergedanken haben“ oder die Verneinung „ohne Hintergedanken handeln“.
Ich helfe dir gern, und zwar ganz ohne Hintergedanken.
Das Wort hat meist eine leicht negative oder misstrauische Konnotation. Es unterstellt, dass die wahre Absicht einer Person eigennützig oder nicht ganz ehrlich ist.
Sein plötzliches Interesse weckte den Verdacht, dass er einen Hintergedanken hatte.
„die Absicht“ und „der Hintergedanke“ beschreiben beide einen Grund oder ein Ziel hinter einer Handlung. „Die Absicht“ ist neutral: Jemand möchte etwas Bestimmtes tun oder erreichen. Diese Absicht kann offen gesagt werden. „Der Hintergedanke“ klingt versteckter und oft etwas misstrauisch. Man benutzt das Wort, wenn man denkt, dass jemand noch einen heimlichen Grund hat. Die Wörter können verwechselt werden, weil ein Hintergedanke auch eine Art Absicht ist. Aber nicht jede Absicht ist ein Hintergedanke. Wenn nichts Verstecktes gemeint ist, ist „Absicht“ natürlicher.

Bei seinem freundlichen Angebot hatte Max einen Hintergedanken.
Die Absicht der Eltern war, im Urlaub mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen.