
der Hintergedanke
Ein verborgener, nicht offen genannter Grund oder eine heimliche Absicht hinter einer Handlung oder Aussage.
Er hat mir geholfen, aber ich glaube, er hatte dabei einen Hintergedanken.
Hintergedanke
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Ein verborgener, nicht offen genannter Grund oder eine heimliche Absicht hinter einer Handlung oder Aussage.
Er hat mir geholfen, aber ich glaube, er hatte dabei einen Hintergedanken.
Das Wort ist sehr logisch aufgebaut: Es besteht aus „hinter“ und „Gedanke“. Ein Hintergedanke ist also wörtlich ein Gedanke, der sich hinter dem verbirgt, was offen gesagt oder getan wird.
Seine freundlichen Worte klangen ehrlich, aber sie hatte das Gefühl, er verfolgte einen Hintergedanken.
„Hintergedanke“ wird sehr oft mit dem Verb „haben“ verwendet. Typische Formulierungen sind „einen Hintergedanken haben“ oder die Verneinung „ohne Hintergedanken handeln“.
Ich helfe dir gern, und zwar ganz ohne Hintergedanken.
Das Wort hat meist eine leicht negative oder misstrauische Konnotation. Es unterstellt, dass die wahre Absicht einer Person eigennützig oder nicht ganz ehrlich ist.
Sein plötzliches Interesse weckte den Verdacht, dass er einen Hintergedanken hatte.
Eine Absicht ist ein Ziel, das offen genannt oder geheim gehalten werden kann. Ein Hintergedanke ist dagegen ein zusätzlicher Grund, den jemand nicht offen zeigt. Für ein neutrales Ziel passt Absicht; bei einem verborgenen Motiv passt Hintergedanke.

Sie hilft ihrem Kollegen mit dem Hintergedanken, später selbst einen Vorteil zu bekommen.
Sie hilft ihrem Kollegen mit der Absicht, die gemeinsame Aufgabe schneller zu beenden.