
das Hochwasser
Ein Zustand, bei dem ein Fluss einen so hohen Wasserstand hat, dass er über die Ufer tritt und Land überflutet.
Nach tagelangem Regen führte der Fluss Hochwasser und viele Keller liefen voll.
Hochwasser
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Ein Zustand, bei dem ein Fluss einen so hohen Wasserstand hat, dass er über die Ufer tritt und Land überflutet.
Nach tagelangem Regen führte der Fluss Hochwasser und viele Keller liefen voll.

Der höchste Stand des Wassers an der Küste während der Gezeiten (Tide). Das Gegenteil von Niedrigwasser.
Bei Hochwasser kann man hier nicht am Strand spazieren gehen.
Das Wort setzt sich einfach aus „hoch“ und „Wasser“ zusammen. Es beschreibt also einen Zustand, in dem das Wasser hoch steht.
Wegen des Hochwassers sind viele Straßen gesperrt.
Der Kontext macht klar, welche Bedeutung gemeint ist. Wenn von einem „Fluss“ oder „Ufer“ die Rede ist, geht es um eine Überschwemmung. Wenn es um das „Meer“, die „Küste“ oder „Ebbe und Flut“ geht, ist die Gezeit gemeint.
Der Rhein führt Hochwasser und die Schifffahrt wurde eingestellt.
Wenn ein Fluss über die Ufer tritt, sagt man oft „der Fluss führt Hochwasser“ oder „es gibt Hochwasser“. Menschen können „vom Hochwasser betroffen sein“.
Die Feuerwehr warnt, dass die Donau bald Hochwasser führen könnte.
Wenn es um die Gezeiten geht, ist „Hochwasser“ der höchste Wasserstand im Zyklus von „Ebbe und Flut“. Die typische Formulierung ist „es ist Hochwasser“.
In sechs Stunden ist wieder Hochwasser.
Bei einem übergetretenen Fluss können beide Wörter passen. Hochwasser bezeichnet vor allem den sehr hohen Wasserstand und den damit verbundenen Zustand des Flusses. Flut richtet den Blick stärker auf die großen Wassermassen, die sich über das trockene Land ausbreiten.

Nach dem Dauerregen steigt das Hochwasser des Flusses über die Ufer.
Nach dem Dauerregen dringt die Flut vom Fluss weit in die Felder vor.