die Flut
Der Zeitraum, in dem der Wasserstand des Meeres ansteigt (Hochwasser), im Gegensatz zur Ebbe.
Bei Flut kann man hier nicht am Strand spazieren gehen.

Flut
Loading your saved state.
Der Zeitraum, in dem der Wasserstand des Meeres ansteigt (Hochwasser), im Gegensatz zur Ebbe.
Bei Flut kann man hier nicht am Strand spazieren gehen.

„Flut“ ist mit dem Verb „fließen“ verwandt. Es beschreibt eine große, fließende Bewegung von Wasser – oder im übertragenen Sinn von anderen Dingen.
Nach dem Dammbruch flossen riesige Wassermassen ins Tal.
Spricht man vom Meer, ist die Gezeiten-Flut gemeint, oft im Paar „Ebbe und Flut“. Geht es um eine Katastrophe durch Wasser, ist eine Überschwemmung gemeint. Eine „Flut von“ etwas Abstraktem ist immer die übertragene Bedeutung.
Wir müssen warten, bis die Flut zurückgeht, um die Muscheln zu sammeln.
„Flut“ wird sehr häufig zusammen mit seinem Gegenteil „Ebbe“ als festes Paar „Ebbe und Flut“ verwendet, um die Gezeiten zu beschreiben.
An der Nordsee bestimmt der Rhythmus von Ebbe und Flut das Leben.
In der übertragenen Bedeutung wird „Flut“ fast immer mit der Präposition „von“ und einem Nomen im Plural verwendet. Diese Konstruktion beschreibt eine überwältigende Menge.
Nach seiner Rede erhielt er eine Flut von Glückwünschen.
„das Meer“ und „die Flut“ haben beide mit großen Wassermengen zu tun, sind aber nicht dasselbe. „Das Meer“ ist die große Wasserfläche aus Salzwasser. „Die Flut“ beschreibt eine Bewegung oder Situation: Das Wasser steigt an, oder Wasser überschwemmt Land. An der Küste ist „Flut“ der Gegensatz zu „Ebbe“. Beide Wörter können außerdem übertragen eine sehr große Menge meinen. Lernende können sie verwechseln, weil beide nach viel Wasser klingen. Wichtig ist: Das Meer ist ein Ort oder eine Wasserfläche, die Flut ist ein Ereignis oder ein hoher Wasserstand.

Bei Flut steht das Wasser bis an die Treppe.
Nach der langen Fahrt freut sich meine Schwester auf das Meer.