importieren
Waren, Dienstleistungen oder Rohstoffe aus dem Ausland in das eigene Land einführen.
Die Firma importiert Kaffee direkt aus Südamerika.

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Waren, Dienstleistungen oder Rohstoffe aus dem Ausland in das eigene Land einführen.
Die Firma importiert Kaffee direkt aus Südamerika.

Das Verb stammt vom lateinischen „importare“, was „hineintragen“ bedeutet (in = hinein, portare = tragen). Diese Grundbedeutung passt sowohl zum Import von Waren in ein Land als auch zum Import von Daten in ein Programm.
Wir importieren viele exotische Früchte aus tropischen Ländern.
Der Kontext macht die Bedeutung klar. Geht es um Länder, Handel, Waren oder Rohstoffe, ist die wirtschaftliche Bedeutung gemeint. Geht es um Computer, Programme, Daten oder Dateien, ist die technische Bedeutung gemeint.
Deutschland importiert viel Öl aus dem Ausland.
Im wirtschaftlichen Kontext wird oft die Struktur „[Ware] aus [Land/Region] importieren“ verwendet. Die Präposition „aus“ gibt die Herkunft an.
Das Unternehmen importiert hochwertige Uhren aus der Schweiz.
Im IT-Kontext lautet das Muster oft „[Daten] aus [Quelle] in [Ziel] importieren“. Die Präpositionen „aus“ und „in“ sind hier entscheidend.
Sie können die Fotos von Ihrer Kamera direkt in die Bearbeitungssoftware importieren.
„übernehmen“ und „importieren“ können beide bedeuten, dass etwas aus einer Quelle in einen neuen Zusammenhang kommt. „übernehmen“ ist allgemeiner: Man kann Ideen, Gewohnheiten, Stile oder auch Inhalte von anderen aufgreifen und verwenden. „importieren“ ist spezieller und wird in der Informatik benutzt, wenn Daten oder Dateien von einem Programm oder System in ein anderes geholt werden. Lernende können die Wörter verwechseln, weil „importieren“ oft eine Art von „übernehmen“ ist. In technischen Situationen mit Dateien ist „importieren“ meist genauer.

Ich importiere die Tabelle morgen in das neue Programm.
Für ihre Präsentation übernimmt die Kundin einige Ideen aus dem alten Konzept.