die Inschrift
Ein Text, der in eine harte Oberfläche wie Stein, Metall oder Holz eingraviert, gemeißelt oder auf andere Weise dauerhaft angebracht ist.
Die Inschrift auf dem alten Grabstein war kaum noch zu entziffern.

Inschrift
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Ein Text, der in eine harte Oberfläche wie Stein, Metall oder Holz eingraviert, gemeißelt oder auf andere Weise dauerhaft angebracht ist.
Die Inschrift auf dem alten Grabstein war kaum noch zu entziffern.

Das Wort setzt sich aus „in“ (im Sinne von „hinein“) und „Schrift“ zusammen. Es beschreibt also wörtlich eine Schrift, die in ein Material eingearbeitet ist.
Die Goldschmiedin brachte eine kleine Inschrift im Inneren des Rings an.
Um den Ort der Inschrift anzugeben, verwendet man die Präposition „auf“ mit dem Dativ. Zum Beispiel: die Inschrift „auf dem Stein“, „auf der Tafel“ oder „auf der Münze“.
Auf der alten Glocke befindet sich eine lateinische Inschrift.
Häufige Verben im Zusammenhang mit „Inschrift“ sind „entziffern“ (wenn sie schwer lesbar ist), „lesen“, „anbringen“ oder „entdecken“.
Archäologen versuchen, die Inschrift auf der Tontafel zu entziffern.
„Inschrift“ und „Aufschrift“ meinen beide einen Text auf einem Gegenstand oder einer Oberfläche. „Inschrift“ benutzt man eher, wenn der Text dauerhaft in Stein, Metall oder Holz eingraviert oder gemeißelt ist, zum Beispiel auf einem Denkmal. „Aufschrift“ ist allgemeiner und alltäglicher: Sie kann gedruckt, geschrieben oder angebracht sein, etwa auf einem Schild, einer Verpackung oder einem Gebäude. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide sichtbare Texte bezeichnen. Als Orientierung gilt: Eine Inschrift wirkt fest und dauerhaft, eine Aufschrift gibt meist eine Information auf etwas.

Auf dem alten Grabstein kann man die Inschrift kaum noch lesen.
Die Aufschrift auf der Flasche war so klein, dass Maria eine Brille brauchte.