der Irrtum
Eine falsche Annahme, Meinung oder Handlung, die auf einer fehlerhaften Einschätzung der Realität beruht.
Es war ein Irrtum zu glauben, dass der Test einfach werden würde.

Irrtum
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Eine falsche Annahme, Meinung oder Handlung, die auf einer fehlerhaften Einschätzung der Realität beruht.
Es war ein Irrtum zu glauben, dass der Test einfach werden würde.

„Der Irrtum“ leitet sich vom Verb „sich irren“ ab, was „falsch liegen“ oder „sich täuschen“ bedeutet. Ein Irrtum ist also das Ergebnis davon, dass man sich geirrt hat.
Entschuldigung, da habe ich mich wohl geirrt.
„Irrtum“ wird oft in der Schriftsprache oder in formellen Situationen verwendet, um eine falsche Annahme oder Einschätzung zu beschreiben.
Die Annahme, die Erde sei eine Scheibe, war ein großer wissenschaftlicher Irrtum.
Häufige formelle Wendungen sind „einem Irrtum unterliegen“ (sich irren) und „ein Irrtum ist jemandem unterlaufen“ (jemand hat einen Fehler gemacht).
Der Wissenschaftler erkannte, dass er einem Irrtum unterlegen war.
Die Formulierung „im Irrtum sein“ ist eine feste Wendung. Sie wird mit der Präposition „in“ und dem Dativ gebildet.
Ich fürchte, Sie sind da im Irrtum.
„der Fehler“ und „der Irrtum“ haben beide mit etwas Falschem zu tun. „Fehler“ ist allgemeiner: Das kann eine falsche Handlung, eine falsche Antwort oder eine falsche Entscheidung sein. „Irrtum“ passt besonders, wenn jemand etwas Falsches glaubt oder eine Situation falsch einschätzt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil aus einem Irrtum oft ein Fehler entsteht. Praktisch gesagt: Der Irrtum ist eher die falsche Vorstellung im Kopf, der Fehler ist eher das falsche Ergebnis oder die falsche Handlung.

Sie war im Irrtum, denn der Termin ist nicht am Montag, sondern am Dienstag.
Im Bericht ist ein Fehler, deshalb muss ich die Zahl noch einmal prüfen.