versehen mit
Etwas oder jemanden mit etwas ausstatten oder ausrüsten.
Das neue Modell ist mit zahlreichen Sicherheitsfunktionen versehen.

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Etwas oder jemanden mit etwas ausstatten oder ausrüsten.
Das neue Modell ist mit zahlreichen Sicherheitsfunktionen versehen.

„Versehen“ ist ein untrennbares Verb, das vom Stamm „sehen“ kommt. Die Vorsilbe „ver-“ deutet hier entweder auf einen Fehler hin (sich versehen = sich irren) oder auf das Ergebnis einer Handlung (etwas mit etwas versehen).
Ich habe mich beim Datum versehen, das Treffen ist erst morgen.
In der Bedeutung „ausstatten“ wird „versehen“ immer mit der Präposition „mit“ und dem Dativ verwendet. Die Struktur lautet: etwas ist mit etwas (Dativ) versehen.
Alle Dokumente müssen mit einer Unterschrift versehen sein.
Wenn „versehen“ reflexiv gebraucht wird („sich versehen“), bedeutet es immer „einen Fehler machen“ oder „sich irren“. Oft folgt eine Präposition wie „in“ oder „bei“, um den Bereich des Fehlers zu nennen.
Ich habe mich in der Uhrzeit versehen und war eine Stunde zu früh da.
Die Bedeutung „einen Dienst oder ein Amt ausüben“ ist sehr formell und wird hauptsächlich in der Amts- oder Verwaltungssprache verwendet. Im normalen Alltag hört man diese Verwendung fast nie.
Der Richter versieht sein Amt seit über zwanzig Jahren.
„erfüllen“ und „versehen“ können beide mit einer Aufgabe oder Pflicht zu tun haben. „erfüllen“ benutzt man, wenn man etwas tut, was erwartet, gewünscht oder gefordert ist, zum Beispiel eine Pflicht, einen Auftrag oder einen Wunsch. „versehen“ bedeutet in dieser Nähe, dass jemand ein Amt, einen Dienst oder eine Aufgabe ausübt. Diese Verwendung von „versehen“ ist formeller und im Alltag seltener. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide zu Verantwortung passen. Meist klingt aber „eine Aufgabe erfüllen“ natürlicher; „ein Amt versehen“ klingt eher nach Verwaltung oder offizieller Sprache.

Herr Kaya versieht seit Mai den Dienst am Empfang.
Sie erfüllt ihre Aufgaben im Projekt sehr zuverlässig.