
versehen mit
Etwas oder jemanden mit etwas ausstatten oder ausrüsten.
Das neue Modell ist mit zahlreichen Sicherheitsfunktionen versehen.
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Etwas oder jemanden mit etwas ausstatten oder ausrüsten.
Das neue Modell ist mit zahlreichen Sicherheitsfunktionen versehen.

Einen Fehler machen, sich irren oder etwas unbeabsichtigt falsch machen.
Entschuldigung, ich habe mich in der Hausnummer versehen.

Eine Aufgabe, ein Amt oder einen Dienst ausüben oder erledigen. Diese Verwendung ist formell und eher selten.
Der Beamte versieht seinen Dienst stets gewissenhaft.
„Versehen“ ist ein untrennbares Verb, das vom Stamm „sehen“ kommt. Die Vorsilbe „ver-“ deutet hier entweder auf einen Fehler hin (sich versehen = sich irren) oder auf das Ergebnis einer Handlung (etwas mit etwas versehen).
Ich habe mich beim Datum versehen, das Treffen ist erst morgen.
In der Bedeutung „ausstatten“ wird „versehen“ immer mit der Präposition „mit“ und dem Dativ verwendet. Die Struktur lautet: etwas ist mit etwas (Dativ) versehen.
Alle Dokumente müssen mit einer Unterschrift versehen sein.
Wenn „versehen“ reflexiv gebraucht wird („sich versehen“), bedeutet es immer „einen Fehler machen“ oder „sich irren“. Oft folgt eine Präposition wie „in“ oder „bei“, um den Bereich des Fehlers zu nennen.
Ich habe mich in der Uhrzeit versehen und war eine Stunde zu früh da.
Die Bedeutung „einen Dienst oder ein Amt ausüben“ ist sehr formell und wird hauptsächlich in der Amts- oder Verwaltungssprache verwendet. Im normalen Alltag hört man diese Verwendung fast nie.
Der Richter versieht sein Amt seit über zwanzig Jahren.
Ein Fehler ist eine falsche Handlung oder Entscheidung, ohne etwas über die Absicht zu sagen. Wer sich versieht, macht dagegen unbeabsichtigt etwas falsch oder irrt sich. Wenn die Unabsichtlichkeit wichtig ist, passt sich versehen genauer.

Ich habe mich versehen und dem Kunden unbeabsichtigt die falsche Datei geschickt.
Es war ein Fehler, dem Kunden die falsche Datei zu schicken.