
kahl
Ohne Haare auf dem Kopf; eine Glatze habend.
Er trägt eine Mütze, weil sein Kopf kahl ist.
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Ohne Haare auf dem Kopf; eine Glatze habend.
Er trägt eine Mütze, weil sein Kopf kahl ist.

Ohne Blätter, Pflanzen oder sonstige Vegetation. Wird oft für Bäume im Winter oder Landschaften verwendet.
Im Herbst werden die Äste der Laubbäume kahl.

Leer, unmöbliert und schmucklos. Bezieht sich auf Räume oder Wände.
Nach dem Auszug wirkte die Wohnung groß und kahl.
Das Wort „kahl“ hat je nach Kontext eine andere Bedeutung. Das Nomen, das es beschreibt, macht klar, ob es um einen Kopf ohne Haare, einen Baum ohne Blätter oder einen leeren Raum geht.
Ein kahler Kopf braucht im Winter eine Mütze.
Wenn es um Haare geht, wird „kahl“ oft in den Verbindungen „ein kahler Kopf“ oder „eine kahle Stelle“ (auf dem Kopf) verwendet.
Viele Männer bekommen mit dem Alter eine kahle Stelle am Hinterkopf.
In der Natur beschreibt „kahl“ oft Bäume, Äste oder ganze Landschaften ohne Vegetation. Typische Kombinationen sind „kahle Bäume“, „kahle Äste“ oder „ein kahler Felsen“.
Die Landschaft war nach dem Brand schwarz und kahl.
Für Räume und Flächen bedeutet „kahl“ unmöbliert oder schmucklos. Man spricht oft von „kahle Wände“, „ein kahles Zimmer“ oder „eine kahle Wohnung“.
Ohne Bilder an den Wänden sieht das Zimmer sehr kahl aus.
Beide Wörter können einen Raum ohne Einrichtung beschreiben. Leer sagt vor allem, dass sich nichts darin befindet, während kahl zusätzlich einen schmucklosen und nüchternen Eindruck vermittelt. Verwende leer für die Abwesenheit von Gegenständen und kahl, wenn auch die fehlende Gestaltung betont wird.

Das Zimmer wirkte kahl, weil neben den Möbeln auch Bilder und Vorhänge fehlten.
Das Zimmer war leer, weil die Möbel bereits umgezogen waren.