
leer
Nicht mit etwas gefüllt; ohne Inhalt.
Das Glas ist leer, könntest du mir bitte noch etwas Wasser einschenken?
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Nicht mit etwas gefüllt; ohne Inhalt.
Das Glas ist leer, könntest du mir bitte noch etwas Wasser einschenken?

Ein Ausdruck oder Blick, der keine Emotionen oder Gedanken zeigt.
Er starrte mich mit leeren Augen an, als hätte er mich nicht verstanden.

Bezieht sich auf eine Batterie oder einen Akku, der keine elektrische Ladung mehr hat.
Mist, der Akku von meinem Handy ist schon wieder leer.

Ein Gefühl der inneren Leere, Energielosigkeit oder des Ausgebranntseins.
Nach der anstrengenden Woche fühlte sie sich innerlich völlig leer.
Das Adjektiv „leer“ gehört zu einer Wortfamilie. Das dazugehörige Nomen ist „die Leere“ und das Verb ist „leeren“ (etwas leer machen).
Er blickte in die Leere.
In der Bedeutung „ohne Inhalt“ wird „leer“ oft für Behälter, Räume oder Orte verwendet. Typische Kombinationen sind „eine leere Flasche“, „ein leeres Zimmer“ oder „leere Straßen“.
Am Sonntagmorgen sind die Straßen in der Innenstadt oft wie leer gefegt.
Wenn „leer“ einen ausdruckslosen Gesichtsausdruck beschreibt, steht es fast immer mit Wörtern wie „Blick“, „Augen“ oder „Gesicht“ zusammen.
Sie gab mir nur einen leeren Blick und sagte nichts.
In der Umgangssprache wird statt „leer“ oft das Wort „alle“ verwendet, wenn es um Akkus oder Batterien geht. Beide Formulierungen sind korrekt und üblich.
Mein Akku ist schon wieder alle, ich muss das Handy laden.
Um ein Gefühl der inneren Leere auszudrücken, wird „leer“ oft mit dem reflexiven Verb „sich fühlen“ kombiniert. Die Konstruktion lautet „sich leer fühlen“.
Nach dem Ende des Projekts fühlte er sich plötzlich ganz leer.
Bei einem unbesetzten Platz sind frei und leer möglich. Frei zeigt, dass der Platz verfügbar ist und genommen werden kann. Leer hebt dagegen hervor, dass sich dort gerade keine Person oder Sache befindet.

Der Platz neben mir ist leer, weil dort gerade niemand sitzt.
Der Platz neben mir ist frei, du kannst dich hier setzen.