die Kehle
Der vordere Teil des Halses, der den Rachen und die Luftröhre enthält.
Er spürte ein Kratzen in der Kehle und musste husten.

Kehle
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Der vordere Teil des Halses, der den Rachen und die Luftröhre enthält.
Er spürte ein Kratzen in der Kehle und musste husten.

Im wörtlichen Sinn wird „Kehle“ oft mit körperlichen Empfindungen verbunden. Typische Wendungen sind „eine trockene Kehle haben“ (durstig sein) oder „ein Kratzen in der Kehle haben“ (bei einer Erkältung).
Nach dem langen Lauf hatte ich eine total trockene Kehle.
Die Redewendung „jemandem schnürt es die Kehle zu“ beschreibt ein Gefühl starker Angst, Aufregung oder Traurigkeit, bei dem man kaum atmen oder sprechen kann.
Als er die schlechte Nachricht hörte, schnürte es ihm die Kehle zu.
Die Wendung „aus voller Kehle“ funktioniert wie ein Adverb und bedeutet „sehr laut“. Man kann sie mit Verben wie „singen“, „lachen“ oder „schreien“ kombinieren.
Die Fans sangen aus voller Kehle die Hymne ihres Vereins.
„der Hals“ und „die Kehle“ können beide den vorderen inneren Bereich meinen, den man beim Schlucken, Atmen oder Sprechen spürt. „Der Hals“ ist im Alltag viel allgemeiner und häufiger, zum Beispiel bei „Halsschmerzen“. „Die Kehle“ klingt genauer und meint stärker den inneren vorderen Bereich mit Stimme und Atmung. In festen oder bildlichen Ausdrücken kann „Kehle“ auch starke Gefühle zeigen, etwa wenn Angst einem die Kehle zuschnürt. Man kann die Wörter verwechseln, weil beide nah beieinander liegen. Im normalen Gespräch ist „Hals“ oft natürlicher; „Kehle“ ist genauer oder etwas bildlicher.

Vor der Präsentation war seine Kehle so trocken, dass er kaum sprechen konnte.
Seit gestern kratzt mein Hals, deshalb trinke ich warmen Tee.