der Schlund
Der anatomische Bereich im hinteren Teil des Mund- und Rachenraums, der die Speise- und die Luftröhre verbindet.
Beim Schlucken gelangt die Nahrung vom Mund in den Schlund.

Schlund
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Der anatomische Bereich im hinteren Teil des Mund- und Rachenraums, der die Speise- und die Luftröhre verbindet.
Beim Schlucken gelangt die Nahrung vom Mund in den Schlund.

„Schlund“ ist ein ausdrucksstarkes Wort, das meist in der Schriftsprache, in literarischen Texten oder in der Fachsprache (Anatomie) verwendet wird. In der alltäglichen Umgangssprache ist es eher selten.
Der Dichter beschrieb den dunklen Schlund der Unterwelt.
In der anatomischen Bedeutung wird „Schlund“ im medizinischen oder biologischen Kontext verwendet. Wörter wie „Rachen“, „Speiseröhre“ oder Verben wie „schlucken“ deuten auf diese Bedeutung hin.
Der Arzt untersuchte den Schlund des Patienten auf Entzündungen.
In der Bedeutung „Abgrund“ wird „Schlund“ oft mit Adjektiven wie „tief“, „dunkel“ oder „finster“ kombiniert. Eine typische Handlung ist, „in den Schlund zu blicken“ oder „in den Schlund zu stürzen“.
Die Bergsteiger standen am Rande eines tiefen Schlundes.
Wenn es um das Maul eines Tieres geht, ist meist ein großes oder gefährliches Tier gemeint. Eine typische Wendung ist, dass das Tier „seinen Schlund aufreißt“.
Das Krokodil riss seinen gewaltigen Schlund auf.
„der Hals“ und „der Schlund“ können beide mit dem Bereich zu tun haben, durch den man schluckt und atmet. „Hals“ ist aber das normale Alltagswort und meint oft den vorderen Bereich, der wehtut, wenn man krank ist. „Schlund“ ist genauer und fachlicher oder bildhafter: Er meint den hinteren Bereich im Mund- und Rachenraum. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide im Körper ungefähr an derselben Stelle liegen. Im Alltag sagt man fast immer „Hals“, zum Beispiel bei Schmerzen. „Schlund“ passt eher in medizinischen, biologischen oder dramatischen Beschreibungen.

Die Ärztin erklärt, dass der Schlund hinter dem Mund beginnt.
Nach dem kalten Spaziergang tut mir der Hals weh.