
keimen
Das beginnende Wachstum einer Pflanze aus einem Samen, bei dem der Keimling die Samenschale durchbricht.
Nach ein paar Tagen in der feuchten Erde begannen die Kressesamen zu keimen.
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Das beginnende Wachstum einer Pflanze aus einem Samen, bei dem der Keimling die Samenschale durchbricht.
Nach ein paar Tagen in der feuchten Erde begannen die Kressesamen zu keimen.

Im übertragenen Sinne das langsame Entstehen oder Sich-Entwickeln eines Gefühls, Gedankens oder einer Idee.
Während des Gesprächs keimte in ihm ein schrecklicher Verdacht.
Das Verb „keimen“ ist eng mit dem Nomen „der Keim“ (der Spross, der Anfang) verwandt. Wenn etwas keimt, entwickelt sich der Keim. Diese Verbindung hilft, sowohl die wörtliche als auch die übertragene Bedeutung zu verstehen.
Der Keim einer neuen Idee begann sich in ihrem Kopf zu entwickeln.
In der wörtlichen Bedeutung wird das Perfekt von „keimen“ oft mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet, da es eine Zustandsveränderung beschreibt: Der Samen geht vom Ruhezustand ins Wachstum über.
Die Bohnen, die wir gepflanzt haben, sind schon nach zwei Tagen gekeimt.
In der übertragenen Bedeutung wird oft die Struktur „[Gefühl/Gedanke] keimt in [Person im Dativ]“ verwendet. Das Gefühl ist das Subjekt des Satzes.
In ihm keimte der Wunsch, die Welt zu bereisen.
Im übertragenen Sinn wird „keimen“ mit abstrakten Nomen kombiniert, die ein langsames Entstehen beschreiben. Häufige Verbindungen sind: „Hoffnung keimt“, „ein Verdacht keimt“, „Zweifel keimen“ oder „eine Idee keimt“.
Trotz der schlechten Nachrichten keimte in ihr neue Hoffnung auf.
Wachsen und keimen können beide eine zunehmende Entwicklung eines Gefühls oder Gedankens beschreiben. Keimen hebt jedoch das erste, noch langsame Entstehen hervor, während wachsen eine bereits vorhandene Sache bezeichnet, die stärker wird. Für den Anfang passt keimen, danach meist wachsen.

Nach dem Gespräch keimte in ihr der Wunsch nach einem neuen Anfang.
Mit der Zeit wuchs in ihr der Wunsch nach einem neuen Anfang.