
keinerlei
Überhaupt kein; nicht die geringste Menge oder irgendeine Art von etwas. Verstärkt die Verneinung und steht unverändert vor einem Nomen.
Für diese Behauptung gibt es keinerlei Beweise.
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Überhaupt kein; nicht die geringste Menge oder irgendeine Art von etwas. Verstärkt die Verneinung und steht unverändert vor einem Nomen.
Für diese Behauptung gibt es keinerlei Beweise.
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | – | – |
| Akkusativ | – | – |
| Dativ | – | – |
| Genitiv | – | – |
„Keinerlei“ steht vor einem Nomen, gegebenenfalls vor dessen attributiven Adjektiven, und bleibt unverändert: „keinerlei neue Erkenntnisse“. Ein zusätzlicher Artikel steht normalerweise nicht dabei. Weil das Wort bereits verneint, verwendet man es in der Regel ohne weitere Verneinung.
Die Zeugin zeigte keinerlei Angst.
Im Bericht finden sich keinerlei Hinweise auf einen Fehler.
„Keinerlei“ setzt sich aus „keiner“ und „lei“ zusammen. „Lei“ weist auf eine Art oder Sorte hin; wörtlich verstärkt „keinerlei“ also die Aussage, dass nicht eine einzige Art von etwas vorhanden ist.
Die Untersuchung brachte keinerlei neue Erkenntnisse.
„Keinerlei“ wirkt betont und kommt besonders häufig in sachlichen oder schriftlichen Texten vor, zum Beispiel in Berichten, Erklärungen und offiziellen Stellungnahmen.
Der Angeklagte zeigte keinerlei Reue.
Häufige Verbindungen sind „keinerlei Zweifel“, „keinerlei Interesse“, „keinerlei Verständnis“, „keinerlei Einfluss“ und „keinerlei Anzeichen“.
Sie hatte keinerlei Interesse an dem Angebot.