
keineswegs
Auf keinen Fall; ganz und gar nicht. Es wird verwendet, um eine Aussage stark zu verneinen oder zu betonen, dass etwas nicht zutrifft.
Ich bin keineswegs müde, wir können gerne noch bleiben.
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Auf keinen Fall; ganz und gar nicht. Es wird verwendet, um eine Aussage stark zu verneinen oder zu betonen, dass etwas nicht zutrifft.
Ich bin keineswegs müde, wir können gerne noch bleiben.
Das Wort setzt sich aus „keines“ und „Weges“ (eine alte Genitivform von „Weg“) zusammen. Wörtlich bedeutet es also „auf keine Art und Weise“.
Das Ergebnis war keineswegs das, was wir erwartet hatten.
„Keineswegs“ kann am Satzanfang auf Position 1 stehen. Dann folgt das konjugierte Verb direkt danach. Es kann aber auch nach dem Verb in der Satzmitte stehen.
Keineswegs wollte ich Sie damit beleidigen.
„Keineswegs“ gehört eher zur Schriftsprache oder einem formelleren Stil. Es ist eine starke und betonte Form der Verneinung.
Ihre Bedenken sind keineswegs unbegründet.
Keineswegs und keinesfalls verneinen beide etwas sehr entschieden. Keineswegs weist meist eine Aussage oder Vermutung zurück, während keinesfalls stärker betont, dass etwas unter keinen Umständen geschehen oder gelten soll. Für eine korrigierte Behauptung passt keineswegs; bei einem kategorischen Ausschluss ist keinesfalls besonders passend.

Keineswegs ist der neue Plan so einfach, wie manche behaupten.
Keinesfalls darf der Fahrer die rote Ampel überfahren.