kitzeln
Jemanden durch leichte, wiederholte Berührungen an empfindlichen Körperstellen zum Lachen oder zu unwillkürlichen Zuckungen reizen.
Die Kinder kitzelten sich gegenseitig, bis sie nicht mehr konnten vor Lachen.

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Jemanden durch leichte, wiederholte Berührungen an empfindlichen Körperstellen zum Lachen oder zu unwillkürlichen Zuckungen reizen.
Die Kinder kitzelten sich gegenseitig, bis sie nicht mehr konnten vor Lachen.

Wenn eine Person eine andere „kitzelt“, ist eine aktive, absichtliche Berührung gemeint. Wenn eine Sache wie Rauch oder ein Stoff jemanden „kitzelt“, ist ein unwillkürliches, juckendes Gefühl gemeint.
Mein Vater hat mich früher immer an den Füßen gekitzelt.
Um zu sagen, wo man jemanden kitzelt, benutzt man die Präposition „an“ mit Dativ. Die Person, die gekitzelt wird, steht im Akkusativ.
Sie kitzelte das Baby sanft am Bauch.
Die Wendung „etwas aus jemandem herauskitzeln“ funktioniert wie ein trennbares Verb. „Heraus“ steht am Satzende und die Person, von der man etwas möchte, wird mit „aus“ + Dativ angeschlossen.
Die Journalistin versuchte, die Wahrheit aus dem Zeugen herauszukitzeln.
„jucken“ und „kitzeln“ können beide ein leichtes Gefühl auf der Haut beschreiben. „jucken“ ist eher unangenehm und man möchte sich kratzen. „kitzeln“ kann bedeuten, dass jemand eine andere Person leicht berührt, sodass sie lachen muss. Es kann aber auch ein leichtes prickelndes oder juckendes Gefühl meinen, zum Beispiel in der Nase. Deshalb können Lernende die Wörter verwechseln. Für einen Hautreiz mit Kratzwunsch nimmt man meist „jucken“. Für leichte Berührungen, Lachen oder ein feines Gefühl in Nase oder Hals passt „kitzeln“ oft besser.

Beim Frühstück kitzelt mich eine Haarsträhne an der Nase.
Seit gestern juckt die Stelle unter dem Pflaster.