kribbeln
Ein Gefühl auf der Haut, das an viele feine, leichte Nadelstiche erinnert. Es tritt oft auf, wenn ein Körperteil 'einschläft' oder die Durchblutung zurückkehrt.
Mein Fuß kribbelt, weil ich so lange im Schneidersitz gesessen habe.

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Ein Gefühl auf der Haut, das an viele feine, leichte Nadelstiche erinnert. Es tritt oft auf, wenn ein Körperteil 'einschläft' oder die Durchblutung zurückkehrt.
Mein Fuß kribbelt, weil ich so lange im Schneidersitz gesessen habe.

„Kribbeln“ wird oft in zwei Mustern verwendet. Entweder ist der Körperteil das Subjekt oder man benutzt die unpersönliche Form mit „es“. Bei der „es“-Form steht die Person, die das Gefühl hat, im Dativ.
Meine Hand kribbelt schon wieder.
Wenn „kribbeln“ ein körperliches Gefühl beschreibt, wird es meist mit einem Körperteil kombiniert. Typische Formulierungen sind „in den Füßen kribbeln“ oder „in den Händen kribbeln“.
Nach der langen Wanderung kribbelten meine Beine.
Um Aufregung oder Nervosität auszudrücken, wird „kribbeln“ oft mit „im Bauch“ verbunden. Die Ursache der Aufregung wird mit der Präposition „vor“ und dem Dativ angegeben.
Vor seinem Auftritt kribbelte es ihm im Bauch vor Nervosität.
„brennen“ und „kribbeln“ können beide ein Gefühl am Körper beschreiben. „brennen“ meint ein heißes, scharfes oder stechendes Gefühl, zum Beispiel in den Augen, im Hals oder auf der Haut. „kribbeln“ fühlt sich eher wie viele kleine, leichte Nadelstiche an, oft wenn ein Arm oder ein Bein eingeschlafen ist. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide unangenehme Körpergefühle beschreiben. Als einfache Hilfe gilt: Wenn es heiß oder scharf wirkt, passt „brennen“. Wenn es fein und prickelnd ist, passt „kribbeln“.

Nach dem langen Sitzen kribbelt mein Fuß.
Nach dem Schwimmen im Meer brennen mir die Augen.