
klebrig
Die Eigenschaft habend, bei Berührung zu haften, wie zum Beispiel Honig, Leim oder verschüttete Limonade.
Nach dem Essen des Bonbons waren seine Finger ganz klebrig.
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Die Eigenschaft habend, bei Berührung zu haften, wie zum Beispiel Honig, Leim oder verschüttete Limonade.
Nach dem Essen des Bonbons waren seine Finger ganz klebrig.

Im übertragenen Sinne eine Person oder Situation beschreibend, die aufdringlich, peinlich oder schwer loszuwerden ist.
Seine klebrigen Komplimente waren ihr sichtlich unangenehm.
Das Adjektiv „klebrig“ leitet sich direkt vom Verb „kleben“ ab. Die Endung „-ig“ wird oft an Nomen oder Verbstämme angehängt, um ein Adjektiv zu bilden, das „die Eigenschaft von etwas habend“ bedeutet.
Der Leim ist noch nicht trocken und fühlt sich sehr klebrig an.
Die wörtliche Bedeutung beschreibt eine physische Eigenschaft, wie bei Honig. Die übertragene Bedeutung beschreibt unangenehme soziale Situationen oder aufdringliche Menschen. Der Kontext macht klar, was gemeint ist.
Der Tisch war nach der Party ganz klebrig von den Getränken.
Im wörtlichen Sinn wird „klebrig“ oft mit Lebensmitteln oder Substanzen verbunden, die Zucker oder Stärke enthalten. Typisch sind klebriger Reis, klebriger Honig oder klebrige Hände nach dem Essen.
Nach dem Backen war der ganze Teig an ihren Händen klebrig.
Lästig bezeichnet allgemein eine Person oder Situation, die stört und nervt. Klebrig beschreibt hier spezieller ein aufdringliches Verhalten, bei dem jemand ständig Nähe sucht und kaum abzuschütteln ist. Für gewöhnliche Belästigungen passt lästig, für dieses bildliche Anhaften klebrig.

Der Bekannte wurde auf der Feier klebrig und folgte mir den ganzen Abend.
Der Bekannte ist lästig, weil er mich ständig mit langen Anrufen stört.