lästig
Unangenehm, störend oder irritierend, sodass man sich belästigt fühlt.
Die ständigen Werbeanrufe sind wirklich lästig.

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Unangenehm, störend oder irritierend, sodass man sich belästigt fühlt.
Die ständigen Werbeanrufe sind wirklich lästig.

Das Adjektiv „lästig“ ist eng mit dem Nomen „die Last“ verwandt. Etwas, das lästig ist, fühlt sich wie eine kleine, störende Last oder Belastung an.
Diese Mücke ist wirklich lästig.
Um auszudrücken, WEN etwas stört, wird oft eine Dativ-Konstruktion verwendet. Die Person, die sich gestört fühlt, steht im Dativ.
Die laute Musik ist den Nachbarn lästig.
„Lästig“ beschreibt oft kleine, wiederkehrende Störungen. Typische Kombinationen sind „eine lästige Angewohnheit“, „eine lästige Pflicht“ oder „lästige Insekten“.
Das Ausfüllen der Formulare ist eine lästige Pflicht.
„angenehm“ und „lästig“ beschreiben gegenteilige Wirkungen. „angenehm“ passt, wenn etwas sich gut anfühlt oder eine Person freundlich wirkt. „lästig“ benutzt man, wenn etwas stört, nervt oder zusätzliche Mühe macht. Eine Aufgabe, ein Geräusch oder auch eine wiederholte Frage kann lästig sein. Praktisch gesagt: Was angenehm ist, möchte man gern haben oder erleben; was lästig ist, möchte man lieber loswerden.

Die vielen kleinen Formulare sind lästig, aber sie müssen heute noch ausgefüllt werden.
Nach dem Gespräch mit meinem Vater war die Stimmung in der Küche wieder angenehm.