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Seine Meinung zu etwas äußern oder eine Anmerkung zu etwas machen, zum Beispiel in einer Diskussion, online oder in den Medien.
Er wollte die Gerüchte über seinen Rücktritt nicht kommentieren.
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Seine Meinung zu etwas äußern oder eine Anmerkung zu etwas machen, zum Beispiel in einer Diskussion, online oder in den Medien.
Er wollte die Gerüchte über seinen Rücktritt nicht kommentieren.

Einen Text, insbesondere einen wissenschaftlichen oder literarischen, mit erklärenden Anmerkungen und Erläuterungen versehen.
Der Professor hat die historisch-kritische Ausgabe der Schriften Goethes kommentiert.

Ein Sportereignis, eine Sendung oder eine Veranstaltung live beschreiben und analysieren, meist für Radio oder Fernsehen.
Béla Réthy kommentiert seit vielen Jahren die Spiele der deutschen Nationalmannschaft.
Verben, die auf „-ieren“ enden, sind im Deutschen fast immer regelmäßig. Wichtig ist, dass ihr Partizip II ohne „ge-“ gebildet wird. Es heißt also „hat kommentiert“ und nicht „hat gekommentiert“.
Er hat den Beitrag sofort kommentiert.
„Kommentieren“ wird meistens direkt mit einem Akkusativobjekt verwendet. Man braucht also keine Präposition, um zu sagen, was man kommentiert.
Die Chefin kommentierte die neuen Zahlen des Unternehmens.
Im digitalen Alltag wird „kommentieren“ sehr häufig für Interaktionen in sozialen Medien verwendet. Typische Kombinationen sind „einen Post kommentieren“, „ein Foto kommentieren“ oder „einen Artikel kommentieren“.
Warum hast du mein neues Profilbild noch nicht kommentiert?
Wenn es um Sport, eine Live-Show oder ein öffentliches Ereignis geht, bedeutet „kommentieren“ das professionelle Beschreiben und Analysieren für ein Publikum. Der Kontext macht diese spezielle Bedeutung klar.
Ein berühmter Ex-Spieler wird das Finale im Fernsehen kommentieren.
In einem akademischen oder literarischen Kontext hat „kommentieren“ eine spezielle Bedeutung: einen Text mit wissenschaftlichen Erklärungen und Anmerkungen zu versehen. Diese Verwendung ist auf die Fachsprache beschränkt.
Für ihre Doktorarbeit kommentiert sie die Gedichte einer unbekannten Autorin.
Beide Verben passen, wenn jemand auf ein Thema reagiert und seine Meinung mitteilt. Wer sich äußert, kann einfach seine Position nennen; wer etwas kommentiert, macht eher eine Anmerkung oder bewertet einen Anlass. Verwende „sich äußern“ für eine klare Stellungnahme und „kommentieren“ auch für eine kurze Reaktion.

Die Sprecherin kommentierte die geplante Änderung nur mit einem kurzen Satz.
Die Sprecherin äußerte sich klar zur geplanten Änderung.