
jemandem etwas anmerken
An jemandes Aussehen, Verhalten oder Stimme einen bestimmten Zustand (wie Müdigkeit, Freude, Nervosität) erkennen können.
Man hat ihr die Nervosität vor der Prüfung deutlich angemerkt.
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An jemandes Aussehen, Verhalten oder Stimme einen bestimmten Zustand (wie Müdigkeit, Freude, Nervosität) erkennen können.
Man hat ihr die Nervosität vor der Prüfung deutlich angemerkt.

Eine Bemerkung machen; etwas ergänzend oder kritisch äußern.
Abschließend möchte ich anmerken, dass nicht alle mit dem Vorschlag einverstanden waren.
„Anmerken“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe „an“ am Ende. In Nebensätzen oder im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Man merkt ihm seine schlechte Laune sofort an.
In dieser Bedeutung hat das Verb eine feste Struktur: Die Person, an der man etwas bemerkt, steht immer im Dativ. Das, was man bemerkt, steht im Akkusativ.
Ich habe meiner Kollegin die Müdigkeit nicht angemerkt.
Wenn man eine Bemerkung macht, wird „anmerken“ oft mit einem „dass“-Satz oder einem direkten Objekt (der Bemerkung) verwendet.
Ich möchte anmerken, dass wir im Zeitplan liegen.
Die Wendung „Ich möchte anmerken, dass...“ wird häufig in formellen Kontexten wie Besprechungen, Diskussionen oder in der Schriftsprache verwendet, um einen Gedanken einzubringen.
Der Redner merkte an, dass die bisherigen Ergebnisse unzureichend seien.
Sowohl ansehen als auch anmerken können ausdrücken, dass man einen Zustand bei jemandem erkennt. Ansehen bezieht sich auf sichtbare Zeichen im Aussehen oder Verhalten. Anmerken ist breiter und passt auch, wenn etwa die Stimme den Zustand erkennen lässt.

Am Telefon merkt man ihr die Müdigkeit sofort an.
Als sie ins Büro kommt, sieht man ihr die Müdigkeit sofort an.